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Konsum Leipzig mit stabilem Ergebnis

Konsum Leipzig mit stabilem Ergebnis

Freud und Leid liegen bei den Konsumgenossenschaften in der Region Leipzig dicht beieinander. Während die älteste Genossenschaft Deutschlands, Sachsen Nord, vor kurzem Insolvenz anmelden musste, konnte die Chefin von Konsum Leipzig, Petra Schumann, am Montag stabile Zahlen verkünden.

Leipzig. Die 126 Jahre alte Konsumgenossenschaft Leipzig hat im Jahr der Wirtschaftskrise 2009 Umsatz und Jahresüberschuss in etwa auf Vorjahresniveau gehalten. Der Umsatz kletterte leicht um 0,34 Prozent auf 106,17 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss betrug 1,66 Millionen Euro nach 1,74 Millionen Euro im Jahr davor. „Vor dem Hintergrund der Krise ist das ein gutes Ergebnis“, sagte Schumann.

Die Vorstandssprecherin betonte, Konsum Leipzig gehe es darum „Werte zu erhalten“; Expansionspläne müssten vernünftig und moderat gestaltet werden. Aktuell betreibt die Genossenschaft in der Region Leipzig 69 Filialen. Laut Schumann dürfen es künftig mehr werden - aber nicht um jeden Preis. Gerne würden die Leipziger in Berlin einen Markt eröffnen; es sei aber schwierig, einen geeigneten Standort zu finden. Die geforderten Mietpreise seien oft „jenseits von Gut und Böse“.

Für das Jahr 2010 rechnet Schumann mit einem Jahresüberschuss knapp unter einer Million Euro, also deutlich weniger als 2009. Als Gründe führt sie einen verschärften Wettbewerb im Einzelhandel, steigende Energiekosten und stetig anwachsende Personalkosten an. Ende 2009 beschäftigte Konsum 862 Mitarbeiter. Personal solle nicht abgebaut werden, sagte die Unternehmensleiterin.

Ob Konsum Leipzig Filialen des Konkurrenten Sachsen Nord übernehmen könnte, dazu wollte Schumann vorerst nichts sagen. Bislang sei die Lage bei Sachsen Nord schwer einzuschätzen. „Wir haben nichts auf dem Tisch.“ Der Betrieb der 42 Filialen zwischen Eilenburg, Torgau und Wurzen läuft momentan weiter. Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Schoor hat zunächst das operative Geschäft gesichert. Frühestens Mitte Juli werde darüber entschieden, ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird, hieß es am Montag.

dpa

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