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Kritik an Leipziger Energiegipfel – Vertreter der Erneuerbaren Energien nicht eingeladen

Kritik an Leipziger Energiegipfel – Vertreter der Erneuerbaren Energien nicht eingeladen

An dem „Energiegipfel Ostdeutschland“, der am Donnerstag in Leipzig stattgefunden hat, wird Kritik laut. Martin Maslaton, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie (BWE), vermisst in einer Stellungnahme Vertreter der Erneuerbaren Energien.

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Quelle: dpa

Leipzig. Der Veranstalter der Tagung spricht von organisatorischen Problemen.

„Kein einziger direkter Vertreter aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien“ sei zu der Tagung eingeladen gewesen, so Maslaton. An dem Treffen, bei dem auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sprach, nahmen Vertreter von Vattenfall, Wingas, Verbundnetz Gas, verschiedener Stadtwerke und mehrere Wissenschaftler teil.

„Das Zusammentreffen mit Ministerpräsident Tillich wäre eine gute Gelegenheit gewesen, im breiten Rahmen über die Zukunft der Energieversorgung in Ostdeutschland zu sprechen und einmal ernsthaft den Braunkohlekurs der sächsischen Staatsregierung kritisch unter die Lupe zu nehmen“, so Maslaton, der auch Energierecht an der Technischen Universität Chemnitz und der Bergakademie Freiberg lehrt.

Michael Eweleit, Konferenzmanager des Veranstalters „Forum Institut für Management“, erklärte gegenüber LVZ-Online: „Die Erneuerbaren Energien sind natürlich ein wichtiger Bestandteil. Sie sind auch in einzelnen Vorträgen enthalten.“ Allerdings sei nicht genügend Platz gewesen, um auch Vertreter dieser Seite einzuladen. „Bei der nächsten Veranstaltung haben wir aber vielleicht mehrere Vertreter der Erneuerbaren Energien dabei“, blickt Eweleit voraus. Er freue sich über das Interesse des BWE und nehme den Wunsch für die Zukunft auf.

Themen der Tagung waren die Energiewende und die Konsequenzen für die ostdeutschen Energieunternehmen. Die Teilnehmer besprachen außerdem die Chancen und Strategien der Firmen, Investitionen und Risiken am Markt, die kritische Analyse des neuen Energiekonzepts, den Netzausbau und den Bau neuer Kraftwerke.

Reik Anton

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