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Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahl in Leipzig – aber weniger Hartz-IV-Empfänger

Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahl in Leipzig – aber weniger Hartz-IV-Empfänger

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Leipzig wieder leicht angestiegen. Wie die Arbeitsagentur am Mittwoch erklärte, waren 28.809 Messestädter im Juli ohne Job und somit 96 mehr als noch im Vormonat.

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Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli in Leipzig wieder leicht angestiegen.

Quelle: dpa

Leipzig. Das bedeutet eine Arbeitslosenquote von 10,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum 2012 lag die Quote allerdings noch bei 11,4 Prozent.

Der kurzfristige Zuwachs kommt vor allem aus dem Bereich der Kurzzeitarbeitslosen mit Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Dagegen ist die Zahl der Hartz-IV-Empfänger in der Messestadt leicht zurück gegangen, erklärte Jobcenter-Geschäftsführerin Simone Simon. Insgesamt 22.423 Menschen sind aktuell in Leipzig auf die Grundsicherung des Amtes angewiesen und somit 87 weniger, als im Juni.

„Positiv hervorheben möchte ich auch die Bilanz bei den langfristigen Entwicklungen. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres haben wir heute 1.700 arbeitslose Arbeitslosengeld II-Empfänger weniger in unserer Betreuung. Sehr erfreulich ist außerdem, dass die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vergleich zum Vorjahr um fast 750 auf nun etwa 43.600 reduziert werden konnte“, so Simon weiter. Die Zahl der sogenannten Langzeitarbeitslosen, die seit mehr als fünf Jahren ohne Beschäftigungsverhältnis sind, sank um 104 auf insgesamt 8190, bei den Personen über 50 Jahren konnten mit 6316 Arbeitssuchenden 114 weniger als noch im Juni registriert werden.

Sommerpause führt auch bundesweit zu mehr Arbeitslosen

Bundesweit hat die einsetzende Sommerflaute die Arbeitslosenzahl um 0,2 Prozent ansteigen lassen. Die aktuell 2.914.000 Menschen ohne Job im Land entsprechen 6,8 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung. „Der Anstieg beruht vor allem darauf, dass sich Jugendliche nach Ende ihrer schulischen oder beruflichen Ausbildung vorübergehend arbeitslos melden“, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mit. BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise erläuterte: „Im zweiten Quartal ist die deutsche Wirtschaft allen Anzeichen nach wieder stärker gewachsen. Davon profitiert auch der Arbeitsmarkt.“ Der Anstieg der Arbeitslosenzahl sei auf die beginnende Sommerpause zurückzuführen.

Weise stützt sich bei dieser Einschätzung auf sogenannte saisonbereinigten Zahlen: Die jahreszeitlichen Faktoren herausgerechnet ging die Erwerbslosigkeit im Juli um 7000 auf 2,934 Millionen zurück. Da in der Sommerpause traditionell wenige Neueinstellungen vorgenommen werden, sei dies ein Hinweis auf die Schubkraft der Konjunktur. Dabei fiel der Rückgang im Westen mit 1000 deutlich schwächer aus als im Osten.

mpu / dpa

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