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Leipzig ist von Streichungen bei Air Berlin nicht betroffen - neue Bewertung am Jahresende

Leipzig ist von Streichungen bei Air Berlin nicht betroffen - neue Bewertung am Jahresende

Air-Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold legt sein Amt zum 1. September nieder. Das teilte er am Donnerstag in Berlin mit. Übergangsweise soll der frühere Deutsche-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn das Unternehmen führen.

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Air Berlin will seine Flotte verkleinern und die Flugpläne ausdünnen.

Quelle: dpa

Berlin. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft dünnt zudem ihr Streckennetz aus, um aus der Verlustzone zu kommen. Die Flotte soll um acht Flugzeuge verkleinert und unrentable Strecken sollen gestrichen werden, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an. Als Grund nannte es die Luftverkehrssteuer. "Die Luftverkehrssteuer verursacht eine dramatische Wettbewerbsverzerrung; in Relation zum Umsatz müssen wir fast viermal mehr als unser größter Wettbewerber zahlen", erklärte Junold.

Air Berlin werde sich deshalb teilweise von Regionalflughäfen zurückziehen und sich auf die Drehkreuze Berlin, Düsseldorf, Palma de Mallorca und Wien konzentrieren. Der Standort Erfurt soll den Angaben zufolge komplett aufgegeben werden. "Es war dort einfach nicht mehr rentabel", sagte Sabine Teller, Sprecherin von Air Berlin, gegenüber LVZ-Online.

Dresden verliere im Winter die Verbindung nach Palma de Mallorca. Die Strecke werde von Dezember bis Februar nicht mehr bedient. Danach stehe nur noch ein eingeschränktes Angebot bereit.

Der Flughafen Leipzig/Halle bleibt von den Kürzungen zunächst verschont. "In Leipzig wird zum jetzigen Zeitpunkt weder gestrichen noch ausgedünnt", berichtete Teller weiter. Ende des Jahres lägen dann neue Zahlen vor. Dann müsse der Standort wieder bewertet werden.

"Wir rechnen damit, dass das Angebot stabil bleibt", sagte Robert Hesse, Leiter der Konzernkommunikation bei der mitteldeutschen Flughafen AG. Konkrete Aussage wolle er erst machen, so Hesse, wenn der am 31. Oktober in Kraft stehende Winterflugplan fest stehe.

 Wie bereits vor einer Woche mitgeteilt, soll die Kapazität im zweiten Halbjahr insgesamt um mehr als eine Million Sitzplätze verringert werden.

Die Gesellschaft reagiert damit auf die schlechte Geschäftsbilanz des zweiten Quartals. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag im Zeitraum April bis Juni bei minus 32,2 Millionen Euro, das waren 4,0 Millionen Euro weniger als vor einem Jahr. Das Defizit kam trotz eines deutlich gestiegenen Umsatzes zustande. Dieser lag bei 1,12 Milliarden Euro, ein Plus von 27 Prozent verglichen mit dem zweiten Quartal 2010.

Matthias Roth/dpa

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