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Leipzig steuert bei Arbeitsmarktpolitik um - Einschnitte bei Finanzierung sozialer Projekte

Leipzig steuert bei Arbeitsmarktpolitik um - Einschnitte bei Finanzierung sozialer Projekte

Leipzig wird bei der Arbeitsmarktpolitik 2012 umsteuern und versuchen, "mehr Arbeitslose in die Wirtschaft zu vermitteln". Das sagte Jutta Cordt, Chefin der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Sachsen, im Interview mit der LVZ.

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Die Bundesagentur für Arbeit will die Zahl der Ein-Euro-Jobs in Leipzig stark reduzieren.

Quelle: dpa

Leipzig. „Lange Zeit hat Leipzig versucht, Arbeitslosigkeit durch öffentlich geförderte Beschäftigung abzufedern. Doch das löst die aktuellen Probleme nicht, wie der hohe Anteil von Arbeitslosen, die Arbeitslosengeld II beziehen, zeigt“, sagte sie.

"Wir  werden deshalb unsere Ausgaben umlenken. Wir werden näher am Arbeitsmarkt qualifizieren und mehr Einstiegsgelder an Arbeitgeber zahlen. So können wir Arbeitslose direkt in Unternehmen unterbringen.“ Dies bedeute zugleich aber auch Einschnitte in soziale Projekte.

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BA-Regionaldirektionschefin Jutta Cordt (Archivfoto)

Quelle: BA

„Unsere Aufgabe ist nicht Träger zu unterstützen, sondern Arbeitslose zu vermitteln. Wir werden bei den Ein-Euro-Jobs, und davon gibt es in Leipzig noch rund 3400, stark reduzieren.“ Momentan arbeiteten viele Arbeitslose in Museen oder bei den Tafeln. Es werde Einschnitte geben, auch wenn diese Tätigkeiten wichtige soziale Aufgaben erfüllen. „Aber ehrlich gesagt ist mir eine Unterstützung des Arbeitslosen beim Arbeitgeber lieber. So besteht für ihn die Chance, dass er einen festen Platz im Arbeitsleben findet und frei von staatlicher Unterstützung ein selbstbestimmtes Leben führen kann.“ Dieses Vorgehen trage dazu bei, dass Firmen bei dem sich abzeichnenden Rückgang der Bevölkerung ihren Fachkräftebedarf decken können.

Cordt geht davon aus, dass die Arbeitslosenquote 2013 einstellig werden kann. Leipzig ist momentan weiter das Schlusslicht bei der Erwerbslosigkeit in Sachsen.

Andreas Dunte

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