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Leipzig und Halle wollen bei Braunkohle-Förderung enger zusammen arbeiten

Mehr Kooperation gefordert Leipzig und Halle wollen bei Braunkohle-Förderung enger zusammen arbeiten

Die Braunkohle gilt als Brückentechnologie ohne große Zukunftschancen, langfristig setzt die Bundesregierung auf erneuerbare Energien. Die Regionalforen von Leipzig und Halle haben sich nun trotzdem für die Weiterentwicklung der Braunkohletechnologie ausgesprochen.

Leipzig und Halle wollen an Braunkohletechnologien, wie hier in Kraftwerk Lippendorf, festhalten.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Leipzig und Halle wollen beim Thema Braunkohle enger zusammen arbeiten. Die Vorsitzenden der Regionalforen der beiden Städte, Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), sowie der Landrat des sachsen-anhaltischen Saalekreises, Frank Bannert (CDU) unterzeichneten eine entsprechende Erklärung. Die Vereinbarung wurde schon Ende Oktober 2015 auf einer gemeinsamen Sitzung der beiden Foren besprochen. In der Erklärung betonen die Unterzeichner die Notwendigkeit „für eine strategische Zusammenarbeit zur Erschließung von Innovations- und Wachstumspotenzialen bei der stofflichen Nutzung der Braunkohle“. So sollen mit Hilfe von Grundlagenforschung neue Technologien in dem Bereich entwickelt werden. Diese Ambitionen gingen weit über den Begriff der Brückentechnologie hinaus. In der Erklärung fordern die beiden Regionalforen vor allem eine enge Abstimmung der betroffenen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg bei forschungs- und industriepolitischen Aktivitäten.

Die Braunkohle bilde einen Eckpfeiler für die Energieversorgung in Mitteldeutschland, in der Erklärung wird besonders auf die beiden Standorte Lippendorf und Schkopau verwiesen. Für die beiden Kraftwerke wird ein Weiterbetrieb bis zum Jahr 2040 gefordert, dafür sei eine entsprechende politische Flankierung notwendig. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte im vergangenen Jahr angekündigt, bis 2023 mehrere Kohlekraftwerke vom Netz nehmen zu wollen, die Standorte in Lippendorf und Schkopau waren allerdings nicht dabei.

luc

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