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Leipziger DHL-Logistikdrehkreuz wächst weiter - bislang 3000 Mitarbeiter eingestellt

Leipziger DHL-Logistikdrehkreuz wächst weiter - bislang 3000 Mitarbeiter eingestellt

Das Logistikdrehkreuz der Posttochter DHL am Airport Leipzig-Halle setzt auf weiteres Wachstum und noch mehr Jobs. Die ursprünglich geplante Zahl von 3500 Mitarbeitern bis 2012 halte er weiterhin für realistisch, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Eric Malitzke, am Montag.

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Das Leipziger DHL-Logistikdrehkreuz soll weiter wachsen.

Quelle: dpa

Leipzig/Schkeuditz. „Und auch das muss noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.“ Allerdings werde bedarfsgerecht, je nach wirtschaftlicher Entwicklung eingestellt.

Im Jahr 2008 mit 2000 Mitarbeitern eröffnet, ist der DHL-Standort mittlerweile Arbeitgeber für 3000 Menschen aus der Region Leipzig/Halle. Am Montag begrüßte Malitzke die 3000. Mitarbeiterin, eine 27-jährige gebürtige Zwickauerin, die in der Qualitätskontrolle arbeitet.

Von Leipzig/Halle aus transportieren täglich bis zu 60 Flugzeuge Fracht zu weltweit 50 Zielen. Pro Werktag sind das bis zu 1500 Tonnen oder zwischen 200 000 und 260 000 Sendungen. Damit hat das Drehkreuz - in der Fachsprache HUB - die Zielvorgaben erreicht.

Auch hier sehe er noch Wachstumspotenzial, sagte Malitzke. Auch aus Konzernsicht sei der Standort interessant. „Wir haben hier noch Erweiterungsflächen“, sagte er, machte aber keine genaueren Angaben. Leipzig-Halle ist seit der Eröffnung zum größten der weltweit drei zentralen DHL-Logistikdrehkreuze geworden. Die anderen sind in Hongkong und Cincinnati (USA). In der Region sorgt DHL gerade für einen Millionenauftrag: Die Elbe-Flugzeugwerke Dresden bauen 13 Passagierflieger zu Frachtern für den Einsatz am Drehkreuz um.

Ein Segen war die DHL-Ansiedlung für den unter Passagierschwund leidenden Flughafen Leipzig/Halle. Er ist inzwischen die Nummer 2 unter den deutschen Frachtflughäfen. Anwohner hingegen sehen die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Sie fühlen sich durch nächtlichen Fluglärm belästigt. Etliche von ihnen haben geklagt, ein generelles Nachtflugverbot aber nicht durchsetzen können.

dpa

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