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Leipziger Energiebörse EEX leidet unter Folgen von Steuerbetrug und Hackerangriffen

Leipziger Energiebörse EEX leidet unter Folgen von Steuerbetrug und Hackerangriffen

Deutschlands einzige Energiebörse EEX will nach leichten Gewinneinbußen im ersten Halbjahr 2011 wieder zulegen. „Wir wollen weiter wachsen und die führende Energiebörse Europas werden“, sagte der neue Vorstandchef Peter Reitz am Donnerstag.

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Die Strombörse EEX in Leipzig.

Quelle: dpa

Leipzig. Er leitet die Börse seit 1. August. Ziel sei es, Umsatz und Gewinn trotz großer Unsicherheiten auf den Märkten zu steigern.

Nach der Atomkatastrophe in Japan und dem von der Bundesregierung verkündeten Atomausstieg sei der Markt verunsichert, erklärte Finanzchefin Iris Weidinger. Zwar bleibe der Strom-Terminmarkt Hauptumsatzbringer für die EEX, das gehandelte Volumen habe sich aber leicht verringert. Händler hielten sich beim Abschluss langfristiger Verträge am Terminmarkt zurück. Laut Weidinger hat die EEX einen Anteil am gesamten Stromhandelsvolumen in Deutschland von 20 bis 25 Prozent.

Bei CO2-Zertifikaten verringerte sich der Kurzfrist-Handel am Spotmarkt deutlich. Auch hier sei das Umfeld verunsichert, sagte Weidinger. Steuerbetrügereien und Hackerangriffe hätten zu einem massiven Vertrauensverlust in den Handel geführt. Zwar sei die EEX von den Vorgängen nicht betroffen gewesen, leide aber unter den Folgen. Vorankommen will die EEX mit dem börslichen Gashandel. Immer häufiger werde anstelle des Ölpreises der börsliche Gas-Referenzpreis zur Grundlage bei Vertragsabschlüssen gemacht, sagte EEX-Vorstand Christoph Mura.

Die in Leipzig ansässige EEX erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres (31.12.) 24 Millionen Euro Umsatz und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Vorsteuergewinn (EBT) ging von 11,5 auf 11,1 Millionen Euro zurück. Die EEX habe neue Mitarbeiter eingestellt, in Technik investiert sowie Büros in Brüssel und London eröffnet, begründete sie den leichten Rückgang. Die EEX war zum Jahreswechsel von der Deutschen Börsentochter Eurex übernommen worden.

dpa

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