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Leipziger IT-Dienstleister PC-Ware steuert nach Einbruch auf Rekord zu

Leipziger IT-Dienstleister PC-Ware steuert nach Einbruch auf Rekord zu

Der sächsische IT-Dienstleister PC-Ware peilt nach schweren Einbrüchen einen Umsatzrekord an. „Wir werden im zu Ende gehenden Geschäftsjahr der magischen Grenze von 1 Milliarde Euro schon sehr nahe kommen“, sagte Vorstandschef Klaus Elsbacher am Mittwoch.

Leipzig. Konkret erwarte er für das Geschäftsjahr 2010/2011 (31. März) ein Umsatz von 950 Millionen Euro. Das wäre im Jahresvergleich ein Plus von 15 Prozent.   

Geplant sei, das Unternehmen in den Kernfeldern Software und Rechenzentren weiter auszubauen und verstärkt auf Auslandsmärkte vorzudringen - sowohl über die Gründung von eigenen Töchtern als auch durch Firmenzukäufe. „Wir sind zufrieden, wir genießen als Vorstand die versprochenen Freiheiten, das Unternehmen weiter zu entwickeln“, sagte Elsbacher, der den vormaligen Firmenchef und Gründer Knut Löschke an der Spitze abgelöst hatte.   

Bei der damals börsennotierten PC-Ware Technologies AG war 2008 die österreichische Raiffeisen Informatik (Wien) eingestiegen. Seither hatten die neuen Eigentümer ihre Anteile schrittweise bis zur Komplettübernahme ausgeweitet und das Unternehmen von der Börse genommen. Im Zuge der Restrukturierung ging der Umsatz im Geschäftsjahr 2009/2010 um 7 Prozent auf 826,2 Millionen Euro zurück.

Der Gewinn brach um 98 Prozent auf 200 000 Euro ein. Im ablaufenden Geschäftsjahr ging es wieder aufwärts: Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen nach vorläufigen Zahlen auf 762 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 639,6 Millionen Euro). Der bereinigte Vorsteuergewinn kletterte von 1,6 auf 7 Millionen Euro.   

Derzeit ist PC-Ware in 28 Ländern vertreten und hat weltweit 1700 Mitarbeiter. Am Hauptsitz in Leipzig sind es etwa 400. Damit gehört PC-Ware mit zu den Schwergewichten in der für Sachsen strukturbestimmenden IT- und Mikroelektronik-Branche. Das sächsische Wirtschaftsministerium rechnet der Sparte insgesamt 1500 Unternehmen mit 43 000 Beschäftigten zu.

dpa

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