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Leipziger VNG schreibt wieder schwarze Zahlen

40 Millionen Euro Überschuss Leipziger VNG schreibt wieder schwarze Zahlen

Der Gaslieferant VNG schreibt nach Verlusten 2015 wieder schwarze Zahlen. Zufriedenheit macht sich bei den Leipzigern deswegen aber noch lange nicht breit.

Die VNG-Zentrale in der Braunstraße.

Quelle: dpa

Leipzig. Der Gasversorger VNG ist im vergangenen Jahr aus der Verlustzone geklettert. Wie Vorstandschef Ulf Heitmüller am Montag in Leipzig mitteilte, erwirtschaftete die VNG-Gruppe einen Jahresüberschuss von 40 Millionen Euro. Im Jahr davor hatte das Unternehmen einen Verlust von 53 Millionen Euro ausgewiesen. Der Umsatz ging 2016 dagegen von 9,4 Milliarden Euro auf 7,2 Milliarden Euro zurück. Dafür seien gesunkene Absatzpreise verantwortlich.

Die Ergebnisse lägen über den Erwartungen, sagte Heitmüller. Allerdings sei die Verbundnetz Gas AG (VNG) längst noch nicht da, wo sie sein wolle. Angestrebt werde ein Überschuss im dreistelligen Millionen-Bereich. Das Marktumfeld im Erdgasgeschäft sei jedoch „herausfordernd“, betonte Heitmüller. 2017 werde mit einer „leichten Ergebnisverbesserung“ gerechnet.

Angesichts der Energiewende wolle sich die VNG eine „Strategie 2030“ geben, die im Mai zunächst im Aufsichtsrat vorgestellt werden solle. Ins Detail wollte Heitmüller dazu noch nicht gehen. Das Credo sei: „Die VNG kann Energiewende.“

Die Verbundnetz Gas AG hatte 2016 harte Einschnitte vorgenommen. Ein sogenanntes Programm zur Steigerung der Ertragskraft brachte einen Stellenabbau mit sich. Ende 2016 hatte die VNG-Gruppe nach eigenen Angaben 1289 Mitarbeiter (Vorjahr: 1441). Personal wurde vor allem im Gashandel, im Speichergeschäft sowie in der Verwaltung abgebaut.

Das Kerngeschäft der VNG, der Gashandel, habe sich trotz einer schwierigen Marktlage positiv entwickelt, sagte Heitmüller. Zwar sei mit 362 Milliarden Kilowattstunden etwas weniger abgesetzt worden als im Vorjahr (372 Milliarden Kilowattstunden). Dafür wachse die VNG aber im Endkundengeschäft mit den Unternehmen Goldgas und Goldpower.

Schwierig bleibe weiterhin das Geschäft mit den Erdgasspeichern. VNG ist nach eigenen Angaben mit einer Kapazität von 2,5 Milliarden Kubikmetern Deutschlands drittgrößter Speicherbetreiber. In den Geschäftsbereichen Exploration und Gastransport wolle das Unternehmen in Zukunft zwar weiter investieren, allerdings insgesamt sehr restriktiv.

VNG will seinen Anteilseignern in diesem Jahr wieder eine Dividende zahlen, nachdem diese im Vorjahr ausgefallen war. Geplant sei eine Ausschüttung von 20 Millionen Euro oder 15,6 Cent je Aktie, wie Finanzvorstand Bodo Rodestock sagte. 74,2 Prozent an dem Gasversorger gehören der EnBW, die restlichen Anteile halten ostdeutsche Kommunen.

Von LVZ

Leipzig - Braunstraße 7 51.3610712 12.4305605
Leipzig - Braunstraße 7
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