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Leipziger Verdi-Geschäftsführerin will nicht in neue LVV-Führungsriege

Leipziger Verdi-Geschäftsführerin will nicht in neue LVV-Führungsriege

Die Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Ines Jahn steht nicht für die künftige Führungsriege des Leipziger Stadtkonzerns LVV zur Verfügung. Auch die Stelle einer Arbeitsdirektorin komme für sie nicht in Betracht, erklärte sie.

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Ines Jahn

Quelle: André Kempner

Leipzig. "Ich vertrete die Arbeitnehmer und dabei bleibt es", sagte die Gewerkschafterin, die zugleich stellvertretende Vorsitzende des LVV-Aufsichtsrates ist.

Wie die LVZ exklusiv berichtete, soll der Stadtkonzern ab 1. April 2014 eine neue, größere Führungsriege erhalten. Anlass ist der Wechsel des jetzigen Hauptgeschäftführers Josef Rahmen zu diesem Termin in den Ruhestand.

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hatte in dieser Woche im internen Kreis ein neues Modell vorgestellt, laut dem die Konzerngeschäftsleitung künftig aus drei oder vier Mitgliedern besteht - statt bislang zwei. Jung wolle dadurch den Einfluss des Gesellschafters Stadt Leipzig auf die drei großen LVV-Tochterunternehmen (Verkehrsbetriebe, Stadtwerke, Wasserwerke) stärken, berichteten Insider. Bei den Töchtern gäbe es dann nur noch jeweils einen (im Zweifel den technischen) Geschäftsführer. Der jeweils andere erhalte einen neuen Anstellungsvertrag bei der LVV, werde durch variable Gehaltsbestandteile auf den Erfolg des Gesamtkonzerns verpflichtet, muss aber seine alten Tätigkeiten beim jeweiligen Tochterunternehmen - gewissermaßen ehrenamtlich - auch weiterhin ausüben.

Auf den Rathausfluren waren prompt naheliegende Spekulationen zu hören: Volkmar Müller (jetzt LVV, früher Wasserwerke), Thomas Prauße (Stadtwerke), Ulf Middelberg (Verkehrsbetriebe), Raimund Otto (Stadtwerke) sowie Sabine Groner-Weber (Arbeitsdirektorin bei den Verkehrsbetrieben) könnten in die neue Konzernspitze einrücken. Die LVV mit ihren rund 5000 Mitarbeitern bleibt auf jeden Fall ein paritätisch mitbestimmtes Unternehmen, für das von Rechtswegen ein Geschäftsführer für die Personal- und Sozialangelegenheiten der Mitarbeiter vorgeschrieben ist. Diese Stelle nennt sich Arbeitsdirektor.

Auch die Verkehrsbetriebe sind paritätisch mitbestimmte (mehr als 2000 Mitarbeiter). Sie könnten diesen Status aber verlieren, falls sie wirklich alle Bus-Konzessionen im Landkreis Leipzig einbüßen. Hierzu laufen noch Verhandlungen. Falls die Verkehrsbetriebe mitbestimmt bleiben, könne die allseits anerkannte Gewerkschafterin Jahn von den Arbeitnehmern als Konzern-Arbeitsdirektorin durchgesetzt werden, war in den vergangenen Tagen auf den Rathausfluren von verschiedener Seite zu hören. Diese Option ist nun obsolet. Denn sie will nicht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.06.2013

Jens Rometsch

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