Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 13 ° heiter

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Leipziger zahlen bei Betriebskosten mehr als der Bundesdurchschnitt

Leipziger zahlen bei Betriebskosten mehr als der Bundesdurchschnitt

Leipziger Mieter zahlen bei den Betriebskosten für Wohnungen mehr als der bundesdeutsche Durchschnitt. Wie der sächsische Mieterbund am Mittwoch mitteilte, mussten die Leipziger Wohnungsmieter 2008 monatlich im Schnitt 2,22Euro pro Quadratmeter für Heizung, Wasser, Abfall und andere Betriebskosten aufbringen.

Voriger Artikel
Die Leipziger Universitätsmedizin 2009 in Zahlen
Nächster Artikel
98 Prozent weniger: PC-Ware mit schwerem Gewinneinbruch
Quelle: dpa

Dresden/Leipzig. Im bundesweiten Durchschnitt wurden 2,16 Euro fällig.

Nach Angaben des Mieterbundes liegen Leipzig und Dresden (2,28 Euro) dabei noch unter dem Mittelwert im Freistaat. Sächsische Wohnungsmieter mussten 2008 monatlich im Schnitt 2,35 Euro pro Quadratmeter für Heizung, Wasser, Abfall und andere Betriebskosten aufbringen. Das sind 9 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt.

Als Ursachen machte der Mieterbund vor allem die Heizkosten aus. „Das teuerste bei uns sind Heizung und Warmwasser“, so Matejka, die auch Vorsitzende des Landesverbandes ist. Die Heizkosten seien in Sachsen und Ostdeutschland generell erheblich höher als im Westen. Allerdings gebe es auch Positionen, die hier günstiger seien. Die Hausmeisterkosten und die Schornsteinfeger-Rechnungen zählt Matejka genauso auf wie die Kosten für Gebäudereinigung und Abfallentsorgung.

Die Leipziger mussten 2008 durchschnittlich 3 Cent pro Quadratmeter mehr für die Betriebskosten ausgeben. Während die anderen Teilbereiche wie Wasser, Müll oder Grundsteuer weitestgehend stabil blieben, stiegen die Kosten für das Heizen um 21 Prozent. „Dabei haben energetische Modernisierungen der Wohnungsbestände und sparsames Heizverhalten dafür gesorgt, dass der Kostenanstieg nicht noch höher ausfiel“, erläutert Matejka. Als Grund nannte die Mietexpertin die Entwicklung der Energiepreise. „2008 wurden Heizöl um 31,6 Prozent und Erdgas um 8,9 Prozent teurer. Mit einem ungewöhnlich kalten Winter im Betrachtungszeitraum hat das also wenig zu tun.“

Bezogen auf das Vorjahr nahmen die Betriebskosten 2008 Sachsenweit um 13 Cent pro Quadratmeter zu. Ursache dafür waren vor allen die gestiegenen Heizkosten. Für die Zukunft erwartet der Mieterbund vor allem bei den Kosten für Heizung und Warmwasser eine dynamische Preisentwicklung. Zwar seien 2009 die Preise für Gas um 1,5 Prozent und für Heizöl um 30,7 Prozent gesunken. Aber der harte Winter dürfte sich bei den Kosten bemerkbar machen. Unterm Strich würden die Heizkosten aber etwa 10 bis 15 Prozent unter den Werten von 2008 liegen, hieß es. Für 2010 wurde ein erneuter Anstieg erwartet. Das hänge nicht nur mit einer Teuerung beim Öl zusammen, sondern auch mit der Kälte zu Jahresbeginn.

Stephan Lohse / dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr