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Leipzigs neuer Funkturm in der Warteschleife

Leipzigs neuer Funkturm in der Warteschleife

Leipzigs neuer Riese lässt auf sich warten. Eigentlich sollte der Baustart für den rund 191 Meter hohen Funkturm am Messegrund noch dieses Jahr erfolgen. Aber das Projekt verharrt in der Genehmigungsphase.

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Montage: So sieht es einmal mit Funkturm aus.

Quelle: André Kempner

Bei der Deutschen Telekom wird davon ausgegangen, dass der graue StahlgitterSendemast nun 2014 montiert werden kann. Wann genau er in Betrieb geht, steht dahin.

Rückblende: Zunächst ging alles ganz schnell. Anfang November 2012 weihten Experten der Deutschen Funkturm GmbH und des hiesigen Planungsamtes die Öffentlichkeit in das Vorhaben ein. Im Dezember segnete der Stadtrat die Aufstellung eines sogenannten vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für das an die Richard-Lehmann-Straße und die Zwickauer Straße angrenzende Areal ab, von dem sich die gewaltige Konstruktion mit aufgesetztem Blitzfangkorb und Flugwarnbeleuchtungen gen Himmel strecken soll. Wenig später befasste sich der Stadtbezirksbeirat Mitte mit dem Thema. Zu den damals zur Einsichtnahme ausgelegten Projektunterlagen gab es nur zwei schriftliche Anfragen von besorgten Anwohnern. Sie bezogen sich auf die Grenzwerte beim Elektrosmog, städtebauliche Aspekte und das beschleunigte Verfahren, mit dem die rechtliche Basis für die Aufstellung des Masts zügig geschaffen werden soll.

Doch die ist längst nicht zementiert. Gut ein Jahr nach der Präsentation des Projektes dreht es weiter Runden in der Warteschleife. Noch bis Ende des Monats kann jedermann den Bebauungsplan-Entwurf im Neuen Rathaus begutachten und Einwände anmelden. Von dem, was in dieser Etappe der Bürgerbeteiligung aktenkundig wird, hängt maßgeblich ab, wann aus dem Plan Wirklichkeit werden könnte. Auf LVZ-Anfrage hieß es seitens der Stadtverwaltung, ein genaues Datum, wann die entsprechende Satzungsvorlage zur Abstimmung in den Stadtrat eingebracht werden könne, sei derzeit nicht "terminierbar".

Telekom-Sprecher Georg von Wagner wies auf weitere noch zu absolvierende Verfahrensschritte hin. Wenn die Bauleitplanung durch den Stadtrat befürwortet sei, müsse danach die Baugenehmigung für das konkrete Vorhaben erteilt werden. Momentan werde bei der Telekom mit der Fertigstellung des Turmes, über den unter anderem digitales terrestrisches Fernsehen (DVB-T) ausgestrahlt werden soll, für Ende 2014 gerechnet. Wann die Aufnahme des Sendebetriebs erfolgt, liege aber im Zuständigkeitsbereich der Firma Media Broadcast, meinte Wagner. Wie berichtet, dient bisher der 170 Meter aufragende Schornstein der Stadtwerke an der Arno-Nitzsche-Straße als DVB-T-Antennenträger. Der Nutzungsvertrag mit der Funkturm GmbH - einer Telekom-Tocher - läuft bis 2020.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.11.2013
Mario Beck

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