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Madsack startet Basislager in Leipzig – Zentrum für Startup-Unternehmen eröffnet

Madsack startet Basislager in Leipzig – Zentrum für Startup-Unternehmen eröffnet

Leipzig. Existenzgründer haben in Sachsen eine neue Adresse: Im neuen Basislager im Haus der Leipziger Volkszeitung finden sie Arbeitsplätze und Vernetzungsmöglichkeiten.

Die ersten Mieter sind gerade eingezogen. Mittwoch Abend war Eröffnungsfeier.

Die Madsack Mediengruppe, zu der die Leipziger Volkszeitung gehört, schiebt in der Messestadt ein neues Projekt an: „Wir bieten hier attraktive Arbeitsmöglichkeiten für künftige Unternehmer und können als traditioneller Medienkonzern von der Startup-Kultur lernen", sagte Madsack-Konzerngeschäftsführer Marc Zeimetz in seiner kurzen Begrüßungsrede auf der Eröffnungsfeier. „Wir haben uns ganz bewusst für Leipzig entschieden, weil es hier eine starke Gründerszene gibt."

Trotzdem hätten sich bislang in Leipzig nur sechs Coworking Spaces angesiedelt. Zu dieser Art Gemeinschaftsbüros gehört nun auch das neue Basislager. „Wir freuen uns, eine Anlaufadresse für neue Unternehmen geschaffen zu haben", betonte auch LVZ-Geschäftsführer Björn Steigert. „Beide, wir als Leipziger Volkszeitung und die neuen Unternehmer, werden voneinander lernen und gegenseitig profitieren."

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Leipzig. Existenzgründer haben in Sachsen eine neue Adresse: Im neuen Basislager im Haus der Leipziger Volkszeitung finden sie Arbeitsplätze und Vernetzungsmöglichkeiten. Die ersten Mieter sind gerade eingezogen. Mittwoch Abend war Eröffnungsfeier.

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Mehrere Startups präsentierten sich am Mittwoch bei der Eröffnungsfeier – vor 200 Gästen. Am Ende konnten die Zuschauer per App abstimmen, wer die beste Präsentation vorgelegt hat. „Solche Veranstaltungen gehören bei uns zum Konzept", erklärte André Nikolski (29), der das Basislager aufgebaut hat. „Wir bringen hier Vertreter von alter und neuer Wirtschaft zusammen, die sich sonst nicht begegnen würden." Gerade für Existenzgründer wertvolle Kontakte.

Herzstück des Basislagers ist das Gemeinschaftsbüro in der vierten Etage im Peterssteinweg 14. Zur Verfügung stehen 20 Schreibtische. „Die ersten 15 sind schon vermietet", sagte Nikolski. Dass hier alle in einem Raum sitzen, gehört zum Konzept. „Das soll den Austausch fördern. Gerade am Anfang stellen sich Gründer 1000 Fragen. Und hier finden sie sofort jemanden, der die Antwort weiß." Neugründer würden so von den Erfahrungen etablierter Kollegen am Tisch nebenan profitieren. Zusätzlich gibt es Seminarräume für bis zu 30 Leute, kleinere Besprechungszimmer, eine Küche – und zum Entspannen sogar eine Tischtennisplatte. Die Monatsmiete im Basislager beginnt bei 100 Euro.

„Uns gefällt es hier richtig gut", erzählte Florian Nemitz von der Firma ProCopter. Zusammen mit seinem Partner Frank Lochau hat er hier gleich drei Schreibtische gemietet. Einer davon ist schon für den ersten Mitarbeiter eingeplant, der bald kommen soll. Derzeit liegt auf dem freien Platz noch der Hexacopter, eine Hubschrauber-Drohne mit sechs Rotoren, um die sich bei den beiden 29-Jährigen alles dreht. Mit dem Gerät bieten sie Kameraflüge an, vor allem für Betreiber von Wind- und Solarparks und Landwirte. Am Basislager begeistert sie vor allem die zentrale Lage und die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen.

Gezielt nach einem solchen Gemeinschaftsbüro gesucht hat Vladimir Lichev (31), dessen Firma EmoSense per Kamera und Computer Gefühlsregungen im Gesicht auswertet – um zu testen, wie gut Internetseiten ankommen. Seine Testpersonen empfängt er jetzt im Basislager im Besprechungsraum. Voll des Lobes ist auch David Pfeil, der mit seinem Ingenieurbüro gerade erst eingezogen ist. „Ich hab ja eigentlich nur was für den Übergang gesucht", sagte der 34-Jährige. Inzwischen gefällt es ihm so gut, dass er überlegt, ganz hier zu bleiben.

Bei der einen Etage soll es nicht bleiben. Nach und nach will Nikolski alle sechs Etagen „in ein Haus der Existenzgründer verwandeln". Bis zu 100 Jungunternehmer und Selbstständige sollen hier eine Heimat finden. Im dritten Stock entstehen gerade klassische Einzelbüros – für Startups, die schon etwas fortgeschritten sind. Eine andere Etage soll zum Gründungszentrum werden, in dem Existenzgründer aktiv betreut werden. Und im Erdgeschoss hätte Nikolski gern ein Café mit Freisitz – für entspannte Geschäftsgespräche. „Wir suchen gerade nach einem interessierten Gastronomen."

Frank Johannsen

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