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Mehr Leiharbeiter bei BMW - Gewerkschaft lobt Entlohnung

Mehr Leiharbeiter bei BMW - Gewerkschaft lobt Entlohnung

Die IG Metall will die im Leipziger BMW-Werk erstrittenen Tarifvereinbarungen für Leiharbeiter jetzt auch in anderen Unternehmen der Region durchsetzen. Zeitarbeiter hätten einen Anspruch auf bessere Bezahlung, sagte Leipzigs IG-Metall-Chefin Sieglinde Merbitz.

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BMW-Mitarbeiter streiken vor dem Werk in Leipzig.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Außerdem befürchtet sie, dass der erwartete Boom in der Verleihbranche sonst zu einer Verdrängung der Stammbelegschaften führen könnte.

BMW gehe mit gutem Beispiel voran, so Merbitz. Die Münchner würden Zeitarbeiter "ordentlich bezahlen." Das habe der Betriebsrat gemeinsam mit der IG Metall im Sommer letzten Jahres erstritten. Ausgehend von Leipzig bekämen heute bundesweit alle bei dem Münchner Autobauer beschäftigten Leiharbeiter das gleiche Grundentgelt wie Festangestellte. Dazu wurden mit mehreren Zeitarbeitsfirmen Tarifverträge für Leiharbeitnehmer abgeschlossen. Auf Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld müssten sie zwar weiterhin verzichten, ergänzt Jens Köhler, Betriebsratschef im Leipziger Werk. Auch die volle Leistungszulage stünde Leiharbeitern nicht zu. Aber die Lohn-Differenz zu einem Festangestellten habe sich auf 20 bis 25 Prozent verkürzt. Selbst in der untersten Eingruppierung ginge keiner unter 2000 Euro brutto im Monat nach Hause.

Laut Köhler läuft die Produktion in Leipzig auf Hochtouren. Es gebe eine "gigantische Nachfrage" nach den in Sachsen produzierten Einser-Modellen, insbesondere dem neuen X1. Von Krise keine Spur mehr im Werk. 2010 wird seiner Meinung nach deshalb fast jeden Sonnabend produziert werden. Mit den derzeit 2600 Festangestellten sei das nicht zu schaffen. Er gehe davon aus, dass die 150 Beschäftigten aus dem Werk in Regensburg, die bis Februar in Leipzig aushilfsweise arbeiteten, dann weiterhin benötigt würden. Plus Leihkräfte.

Bereits jetzt seien im Leipziger Werk wieder rund 600 Leihkräfte im Einsatz. "In der Hochphase hatten wir rund 1200 Zeitarbeiter, die in der Krise allesamt nach Hause geschickt wurden", so Köhler. Nach Aussagen von BMW-Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt soll der Anteil von Leihkräften im Verhältnis zur Stammbelegschaft höchstens zehn bis zwanzig Prozent betragen. Betriebsrat Köhler geht aber davon aus, dass im kommenden Jahr rund 800 Leihkräfte in Leipzig arbeiten werden. Damit liege man dann deutlich über der von Arndt genannten Grenze.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe der Leipziger Volkszeitung vom 14./15. November oder im E-Paper bei LVZ-Online.

Andreas Dunte

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