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Mitarbeiter von Post, Amazon und Einzelhandel demonstrieren in Leipzig

Gemeinsamer Protest Mitarbeiter von Post, Amazon und Einzelhandel demonstrieren in Leipzig

In Leipzig und anderen Städten verschaffen am Freitag Beschäftigte der Post, von Amazon und aus dem Einzelhandel mit gemeinsamen Protest-Demos ihren Tarifforderungen lautstark Gehör.

Leipziger Verdi-Demo von Beschäftigten der Post, von Amazon und aus dem Einzelhandel.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Beschäftigte von Amazon, der Post und des Einzelhandels haben am Freitag gemeinsam in Leipzig demonstriert. Der Verdi-Protestzug bewegte sich mit mehreren hundert Teilnehmern vom Gewerkschaftssitz in der Südvorstadt in Richtung Innenstadt. „Am Markt entscheiden wir, wie es weitergeht“, so ein Teilnehmer. Vor dem LVZ-Verlagshaus im Peterssteinweg stoppte der Zug am Vormittag für eine Zwischenkundgebung.

Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Streiks im mitteldeutschen Einzelhandel erneut ausgeweitet. Neben diversen Geschäften in Erfurt, Gera und Leipzig traten am Freitag auch Beschäftigte in Magdeburg, Dresden sowie in einigen Städten Südthüringens in den Ausstand, wie Verdi-Sprecher Jörg Lauenroth-Mago mitteilte.

Neben Leipzig gebe es auch in Magdeburg und Gera gemeinsame Kundgebungen mit Mitarbeitern der Post. Die Streiks sollen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Unterbrechungen bis zum 15. Juli weitergehen. Dann steht eine neue Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern an. Verdi fordert unter anderem einen Stundenlohnerhöhung von einem Euro. Die Arbeitgeber böten dagegen nur ein Plus von rund 21 Cent, hieß es.

Briefe und Pakete bleiben liegen

Auch im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post hat Verdi die Streiks nach eigenen Angaben erneut ausgeweitet. Zahlreiche Briefe und Pakete kommen durch den Streik deutlich verspätet an. In Nordrhein-Westfalen hätten inzwischen insgesamt 7500 Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt, teilte Verdi am Freitagmorgen mit. Auch in Mitteldeutschland wurden die Streiks fortgesetzt.

Amazon bleibt im Fokus

Im Leipziger Versandlager von Amazon beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi bereits am Donnerstag erneut Dutzende Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen, die noch bis Samstag fortgesetzt werden sollen. Mit Arbeitskämpfen versucht Verdi seit 2013, für die rund 10 000 Mitarbeiter des Versandhandelsriesen in Deutschland einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Einzel- und Versandhandels durchsetzen. Verhandlungen darüber lehnt Amazon aber strikt ab. Das Unternehmen sieht sich als Logistiker und verweist darauf, seine Beschäftigten bereits am oberen Ende der branchenüblichen Lohnskala zu bezahlen.

LVZ

Demo-Stopp des Verdi-Zuges im Leipziger Peterssteinweg. 51.3319 12.37466
Demo-Stopp des Verdi-Zuges im Leipziger Peterssteinweg.
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