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Nach Aschewolke aus Island: Ramsauer wirbt in Leipzig für einheitliche Grenzwerte

Nach Aschewolke aus Island: Ramsauer wirbt in Leipzig für einheitliche Grenzwerte

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat für eine noch engere weltweite Kooperation bei Verkehr und Logistik geworben. In Zeiten der Globalisierung sei sie wichtiger denn je, sagte Ramsauer am Donnerstag beim Weltverkehrsforum der Industrieländervereinigung OECD in Leipzig.

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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU).

Quelle: dpa

Leipzig. „Das führt uns die Aschewolke gerade wieder vor Augen“, betonte er. Nach einem Vulkanausbruch in Island waren am Mittwoch in Deutschland wegen der sich ausbreitenden Aschewolke mehrere Flughäfen geschlossen worden.

„Wir müssen dringend zu einheitlichen Handlungsweisen kommen“, sagte Ramsauer. Es müssten einheitliche Regelungen für die zivile Luftfahrt geschaffen werden. Sicherheit stehe an erster Stelle. In Deutschland liegt der Grenzwert, bis zu dem Flugzeuge starten dürfen, bei zwei Milligramm Asche pro Kubikmeter Luft. Dieser Wert sei von den Triebwerksherstellen angegeben worden, betonte Ramsauer.

Vor Verkehrsexperten, Politikern und Wissenschaftlern aus 52 Staaten betonte er, ohne eine adäquate Verkehrsinfrastruktur könnten sich die Potenziale von Freiheit, Wohlstand und Kultur nicht entfalten. Die Politik müsse auf einen Zustand hinarbeiten, der Chancen und Probleme in eine Balance bringe. Er sei für eine pragmatische Verkehrspolitik, die die Bürger mitnehme. Die Akzeptanz, insbesondere von Großprojekten, werde immer mehr zu einer zentralen Frage.

Das Weltverkehrsforum - das Internationale Transportforum ITF - tagt einmal im Jahr drei Tage lang in Leipzig. Es versteht sich als Denkfabrik für die Verkehrs- und Transportbranche. Außerdem kommen die Verkehrsminister von OECD-Mitgliedsstaaten zu einer geschlossenen Beratung zusammen. Über Ergebnisse sollte am Donnerstagabend informiert werden.

dpa

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