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Nach Unister-Pleite: Urlaubstours kehrt an den Markt zurück

Reiseanbieter Nach Unister-Pleite: Urlaubstours kehrt an den Markt zurück

Der Reiseanbieter Urlaubstours nimmt seinen Geschäftsbetrieb wieder auf. Das Portal gehört zur insolventen Unistergruppe und ist der einzige Reiseanbieter des Unternehmens.

Die Unistertochter Urlaubstours kehrt an den Markt zurück.
 

Quelle: Knofe

Leipzig.  Eine Tochter des insolventen Unister-Konzerns, die Urlaubstours GmbH, hat ihren Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen. In den nächsten Wochen werde das Angebot schrittweise aufgestockt, teilte Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag mit.

Buchungen seien auch im laufenden Insolvenzverfahren über Sicherungsscheine abgesichert. Das habe den Neustart des Reiseveranstalters ermöglicht. Das sei „gerade auch im Hinblick auf den Investorenprozess ein wichtiges Signal“, so Flöther.

Urlaubstours war der einzige Reiseanbieter in der Unistergruppe. Nach dem Insolvenzantrag am 19. Juli wurde das Angebot von Flöther zunächst vom Markt genommen. Anders als bei der reinen Vermittlung musste Unister bei diesem Portal selbst für die Durchführung der Reisen sorgen. Bereits vor der Pleite gebuchte, aber noch nicht angetretene Ferienaufenthalte wurden mit Hilfe einer Versicherung abgewickelt.

Nun kehrt Urlaubstours mit der Generali Versicherung als Partner für die Sicherungsscheine im Rücken zurück an den Markt. Damit setzt der Insolvenzverwalter die bereits begonnene Neuaufstellung von Unister fort, die eine Konzentration auf die Sparten Flug und Touristik vorsieht. Für das Kerngeschäft sind den Angaben zufolge derzeit noch sechs Investoren im Rennen. Laut Flöther stehe ein Verkauf aber nicht unmittelbar bevor. Die Urlaubstours habe auch deshalb ihren Betrieb wieder aufgenommen, um ihren Wert zu steigern. Inzwischen sind die Onlinebuchungen wieder möglich.

Nach dem Tod der beiden Unister-Gesellschafter Thomas Wagner und Oliver Schilling bei einem Flugzeugabsturz im Juli hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Der Unister-Konzern betreibt mehr als 40 Internetportale, darunter fluege.de und ab-in-den-urlaub.de, und beschäftigt derzeit noch gut 800 Mitarbeiter.

Von Matthias Roth

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