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Neugegründeter Verbund soll Planung der Eisenbahnstrecke zwischen Dresden und Prag vorantreiben

Sächsisch-Tschechischer Verbund Neugegründeter Verbund soll Planung der Eisenbahnstrecke zwischen Dresden und Prag vorantreiben

Innerhalb von einer Stunde von Dresden nach Prag – das soll eine direktere Strecke zwischen den Städten ermöglichen. Auch die Lärmbelastung des Elbtals soll dadurch verringert werden. Seit mehreren Jahren befindet sich das Projekt in der Planung. Nun wurde ein Verbund gegründet, der das Vorhaben voranbringen soll.

Innerhalb von einer Stunde von Dresden nach Prag: Das soll eine Schnellfahrstrecke für Züge ermöglichen.

Quelle: Bernd Kromer

Dresden.  In etwa einer Stunde von Dresden nach Prag: Eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke für Züge soll es möglich machen.  Am Mittwoch trafen sich die Mitglieder des „Sächsisch-Tschechisch Europäischen Verbundes für Territoriale Zusammenarbeit“, kurz EVTZ, zu einer konstituierenden Sitzung.

Leichtere Kommunikation mit der Bevölkerung durch neuen Verbund

Der Freistaat Sachsen, die Tschechische Republik, der Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge und der Bezirk Ústí diskutierten ihr Arbeitsprogramm für die nächsten zwei Jahre. Durch das Einbeziehen der Grenzregionen würde die Kommunikation mit der Bevölkerung erleichtert, gab das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) bekannt.

Verkehrsminister Martin Dulig sprach im Zusammenhang mit der Gründung des Verbundes von einem „Meilenstein, um das Projekt voranzutreiben“ und einem klaren „Zeichen an die EU“.
Der Sitz des Verbundes ist für die nächsten fünf Jahre in Dresden.

Mehr Güterverkehr, weniger Lärm im Elbtal

Die derzeitige Reisezeit von Dresden nach Prag beträgt mehr als zwei Stunden. Der Streckenneubau würde die Zeit also um die Hälfte verkürzen, die Bahn würde einen direkteren Weg nehmen. Die neue Strecke wird geplant, weil so „die Kapazität für den Güterverkehr deutlich gesteigert“ werden kann, wie der Freistaat Sachsen auf seinen Internetseiten erklärt. Auch die Lärmbelastung des Elbtals soll verringert werden.

Kritik am Projekt: dauert zu lange, ist zu teuer

Die Planung der Strecke dauert bereits mehrere Jahre an. Kritik kommt deshalb von Seiten des Linken-Politikers André Hahn. In einem Interview mit der Sächsischen Zeitung kritisierte er den Plan als überzogen, zu langwierig und zu teuer.

Duligs Aussage klang ebenfalls noch nicht nach einer zeitnahen Umsetzung. Er erklärt: „Die Neubaustrecke Dresden-Prag ist ein Zukunftsprojekt und eine Generationenaufgabe die wir zuversichtlich angehen.“

Von Theresa Hellwig

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