Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Noch keine Entscheidung über Karstadt-Steuererlass in Leipzig und Dresden

Noch keine Entscheidung über Karstadt-Steuererlass in Leipzig und Dresden

Leipzig und Dresden haben noch nicht über einen Steuererlass zur Rettung der insolventen Warenhauskette Karstadt entschieden. „Momentan stehen bei Leipzig und Dresden die Zeichen noch kontra Karstadt“, sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters, Thomas Schulz, am Montag.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
IT-Dienstleister Softline will nach Leipzig ziehen - 100 neue Jobs geplant

Karstadt-Flaggen wehen vor der Karstadt-Hauptverwaltung in Essen.

Quelle: dpa

Leipzig/Dresden. In Dresden kommt an diesem Freitag der Finanzausschuss zusammen. Die Verwaltung empfehle, erst ein Urteil des Bundesfinanzgerichts abzuwarten, sagte der Sprecher der Grünen-Fraktion im Stadtrat, Michael Schmelich. Damit könne Dresden zum Totengräber für die Karstadt-Rettung werden. „Es hängt definitiv an Dresden“, sagte Schmelich. In Leipzig sagte ein Stadtsprecher: „Das Anliegen wird umfassend geprüft.“ Man wolle Karstadt helfen. Eine Entscheidungsvorlage gebe es aber noch nicht, sie sei in Arbeit.

Wenn der Insolvenzplan zum Erhalt der Kaufhauskette als Ganzes funktionieren soll, ist der Steuerverzicht der Kommunen mit Karstadt- Kaufhäusern nach Einschätzung des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg eine entscheidende Voraussetzung. Görg hatte die 94 Kommunen dringend darum gebeten. 15 Städte sind laut Schulz noch unentschieden. Die Stadt Duisburg hatte zunächst abgelehnt, will aber noch einmal beraten.

Bei dem Verzicht geht es um eine Steuerforderung von theoretisch bis zu 140 Millionen Euro. Sie kommt durch einen außerordentlichen Ertrag in der Karstadt-Bilanz zustande, der durch einen Forderungsverzicht der Gläubiger entstehen würde. Wird allerdings der Insolvenzplan nicht umgesetzt, gibt es auch keinen Verzicht und damit keine Grundlage für Steuerforderungen der Kommunen. Bis zum 25. Mai sollen sich die Städte entschieden haben. Bis zum 28. Mai soll es einen Kaufvertrag mit einem Investor geben.

Mit dem Insolvenzplan sollen bundesweit 120 Karstadt-Filialen mit 25 000 Beschäftigten gesichert werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr