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Nokia Siemens Networks schließt kleinere Standorte im Osten - Leipzig nicht betroffen

Nokia Siemens Networks schließt kleinere Standorte im Osten - Leipzig nicht betroffen

Der Netzwerk-Ausrüster Nokia Siemens Networks schließt fünf kleinere Service-Einrichtungen in Ostdeutschland. Betroffen seien Cottbus, Chemnitz, Dresden, Erfurt und Halle, wie eine Sprecherin am Freitag bestätigte.

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Nokia Siemens Networks (Sitz in München) schließt mehrere kleine Standorte im Osten.

Quelle: Lukas Barth/Archiv

München/Halle. Insgesamt sind den Angaben zufolge in der Region Ost etwa 150 Arbeitsplätze von Abbau und Schließungen betroffen. Leipzig als Standort und rund 120 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Nokia Siemens Networks hatte sich den Angaben zufolge am Donnerstag mit dem Betriebsrat der Region Ost geeinigt.

Betriebsratschef Sven Burat sagte am Freitag dem Radiosender MDR Info (Halle), es handele sich um einen „schwer erkauften Kompromiss“. Die vom Arbeitsplatzabbau betroffenen Kollegen hätten die Möglichkeit, für 18 Monate in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Auch Altersteilzeit-Verträge würden angeboten. Es sei „sehr bitter“, sagte Burat. Man verliere eine große Anzahl von Fachkräften.

Der Geschäftsführer von Nokia Siemens Networks Deutschland, Hermann Rodler, erklärte: „Die jetzige Lösung ist sozial verträglich und für das Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll, weil wir unserer Restrukturierungsmaßnahmen nun zum 1. September 2012 in der Region umsetzen können.“ Das Unternehmen hatte den Angaben zufolge zunächst die Absicht, alle Standorte in Ostdeutschland außer Berlin zu schließen, damit auch Leipzig. Die Transfergesellschaft werde die Mitarbeiter weiter qualifizieren und sie bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützen. „Wenn genügend Mitarbeiter davon Gebrauch machen - hiervon gehen wir aus - dann ist mit dieser Lösung der Erhalt des Standortes Leipzig gesichert“, sagte er.

Im November 2011 hatte der Telekommunikationskonzern den Angaben zufolge seine Absicht angekündigt, weltweit 17.000 Arbeitsplätze abzubauen. Ziel war es, das Unternehmen aus der Verlustzone herauszuholen und für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen. Von dieser Restrukturierung seien in Deutschland rund 2900 Arbeitsplätze betroffen. Nokia Siemens Networks ist nach eigenen Angaben ein weltweit agierender Spezialist für mobiles Breitband.

dpa

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