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Offizin Andersen Nexö: Gläubiger stimmen über Sanierungsplan ab

Offizin Andersen Nexö: Gläubiger stimmen über Sanierungsplan ab

Bei der insolventen Traditionsdruckerei Offizin Andersen Nexö (OAN) in Zwenkau haben am Montag die Gläubiger das Wort. Das Amtsgericht Leipzig hat für 13 Uhr zur Gläubigerversammlung eingeladen.

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Druckerei Offizin Andersen Nexö im Gewerbegebiet Zwenkau

Quelle: André Kempner

Leipzig/Zwenkau. Sie soll über das Ende Februar vom Unternehmen vorgelegte Sanierungskonzept abstimmen, heißt es in der Einladung.

Ein OAN-Sprecher bestätigte das gestern auf Anfrage. Die Firma will sich in Eigenregie sanieren. Zu Details des Konzepts wolle sich die Unternehmensleitung aber erst nach der Versammlung äußern, sagte der Sprecher. Der Betrieb in Zwenkau laufe bisher aber unverändert weiter.

Das Amtsgericht Leipzig hatte der beantragten Sanierung in Eigenregie bereits am 1. März vorläufig zugestimmt und das Insolvenzverfahren eröffnet. OAN hatte das Sanierungskonzept erst tags zuvor beim Gericht abgeliefert. Das Gericht stimmte den Plänen bereits am nächsten Morgen um 9.30 Uhr zu, wie es in dem Beschluss heißt.

Gleichzeitig wurde der Termin der Gläubigerversammlung angesetzt, die nun endgültig zu entscheiden hat. Bestätigt werden muss am Montag dann auch noch der vom Gericht eingesetzt vorläufige Gläubigerausschuss, zu dem fünf Mitglieder gehören. Vertreten sind unter anderem die Bundesagentur für Arbeit, die bis Ende Februar drei Monate lang die Löhne per Insolvenzgeld vorgestreckt hatte, und die Landesbank Baden-Württemberg.

OAN hatte Ende Dezember Antrag auf Insolvenz gestellt, dabei von der Möglichkeit einer Planinsolvenz in Eigenverwaltung Gebrauch gemacht. Bereits geschlossen wurde Ende Februar die Tochter Messedruck Leipzig in Baalsdorf mit zuletzt 65 Mitarbeitern. Ende Mai soll auch die zweite Leipziger Tochter Kunst- und Verlagsbuchbinderei (KuVe) mit noch 31 Mitarbeitern folgen. OAN selbst hatte zuletzt 260 Mitarbeiter, davon rund 200 am Hauptsitz in Zwenkau.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.04.2013

Frank Johannsen

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