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Ost-Chemie-Arbeitgeber wollen weiter 40-Stunden-Woche

Ost-Chemie-Arbeitgeber wollen weiter 40-Stunden-Woche

Im Tarifkonflikt der ostdeutschen Chemieindustrie wollen die Arbeitgeber nicht nachgeben. Angesichts des demografischen Wandels beharren sie auf der 40-Stunden-Woche.

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Die Arbeitnehmer sollen mehr Zeit investieren, fordert die Arbeitgeberseite.

Quelle: Roland Heinrich

Berlin. Sie sehen darin ihren letzten Standortvorteil.

Die IG Bergbau Chemie Energie fordert eine Senkung der Wochenarbeitszeit auf 37,5 Stunden. „Uns fehlen schon heute die Fachkräfte. Wenn man flächendeckend die Arbeitszeit reduziert, ist das kontraproduktiv", sagte Paul Kriegelsteiner, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Nordostchemie, am Freitag in Berlin.

Für dieses Jahr erwarten die Unternehmen weniger Umsatz und Ertrag als 2010. Im vergangenen Jahr konnte die Branche mit ihren 43.000 Beschäftigten bei den Erlösen noch zulegen. Mit 18,6 Milliarden Euro erwirtschafteten die rund 300 Unternehmen ein Umsatzplus von 9,1 Prozent und erreichten damit das Niveau von 2008. Auch dieses Jahr wurde noch mit einem leichten Umsatzzuwachs von 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gestartet.

In der Frühjahrsumfrage zeigten sich die Firmen allerdings pessimistischer als noch im vergangenen Herbst, betonte Kriegelsteiner. Als Risiken werden die Unruhen in der arabischen Welt, die Katastrophe in Japan und die nach wie vor ungelöste Finanz- und Schuldenkrise das Klima belasten. Sorgen bereiten auch steigende Erzeugerpreise und die Entwicklung auf den Rohstoffmärkten.

Am 27. Mai wollen sich Arbeitgeber und Gewerkschaft in Berlin erneut an den Verhandlungstisch in Berlin setzen. Bundesweit hatten die Tarifparteien Ende März 4,1 Prozent mehr Lohn beschlossen. Die IG BCE will nun eine vollständige Ost-West-Angleichung der Arbeitsbedingungen. In ihrem Forderungskatalog steht nicht nur die Senkung der Wochenarbeitszeit, sondern auch ein einheitliches 13. Monatsgehalt sowie eine Angleichung der Einkommensgruppen.

dpa

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