Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Ostdeutschland holt bei der Wirtschaftskraft kaum noch auf

Jahresbericht Ostdeutschland holt bei der Wirtschaftskraft kaum noch auf

Von „blühenden Landschaften“ ist schon lange keine Rede mehr. Der Aufbau Ost kann sich dennoch sehen lassen, meint die Bundesregierung. Allerdings festigen sich die Unterschiede zum Westniveau.

25 Jahre nach der Wiedervereinigung holt Ostdeutschland den noch bestehenden Abstand zur Wirtschaftskraft im Westen offenbar kaum mehr auf. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Dresden. 25 Jahre nach der Wiedervereinigung holt Ostdeutschland nach Einschätzung der Bundesregierung den noch bestehenden Abstand zur Wirtschaftskraft im Westen kaum mehr auf. Im Entwurf ihres Jahresberichts zum Stand der Deutschen Einheit zeichnet die Bundesregierung ein geteiltes Bild des Erreichten, wie die „Schweriner Volkszeitung“ und die „Sächsische Zeitung“ berichten. Der Aufbau Ost sei, so die Einschätzung, „insgesamt gelungen“. Der Jahresbericht soll am Mittwoch von der Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), vorgestellt werden.

Ostdeutschland hat demnach seine Wirtschaftskraft seit 1990 zwar beachtlich gesteigert, hole aber kaum mehr auf. Sie liege seit Jahren etwa ein Drittel unter der des Westens. Als Gründe würden die weiter kleinteilige Wirtschaftsstruktur, die niedrigere Exportquote und eine geringe unternehmensgetragene Forschung genannt.

Laut den Angaben liegt die Wirtschaftsleistung Ostdeutschlands inklusive Berlin bei rund 71 Prozent des Westniveaus, ohne Hauptstadt nur bei 67 Prozent. Auch die Arbeitsproduktivität erreicht nur 71 Prozent des Westwertes, mit Berlin immerhin fast Dreiviertel. Zudem gebe es deutliche Unterschiede bei Löhnen und Gehältern. Dafür rücke die einheitliche Rentenberechnung näher - der letzte Schritt der vollständigen Angleichung werde gemäß Koalitionsvertrag bis Ende 2019 erfolgen. Der Arbeitsmarkt im Osten habe sich zwar gut entwickelt, die Arbeitslosenquote liege mit 9,8 Prozent gegenüber 5,9 Prozent in Westdeutschland immer noch viel zu hoch. „Damit die ostdeutschen Länder weiter aufholen können, ist eine weitere Stärkung der Wirtschaftskraft unerlässlich“, heiße es in der Kabinettsvorlage.

LVZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
 
Treffpunkt für Unternehmen
05.12.2016, 09:00 Uhr - 10:30 Uhr
10. Sächsischen Umweltmanagement-Konferenz
05.12.2016, 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
13. Mitteldeutscher Unternehmertag
05.12.2016, 12:00 Uhr - 18:30 Uhr
Branchentreff Handelsvertreter
12.12.2016, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr
Gründerabend
14.12.2016, 16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Gründerabend
11.01.2017, 16:30 Uhr - 18:30 Uhr

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr