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Outlet-Center Brehna: Pächter rechnet mit über einer Million Besucher

Bis 2018 soll der zweite Bauabschnitt öffnen Outlet-Center Brehna: Pächter rechnet mit über einer Million Besucher

Der neue Pächter des Factory-Outlet-Centers (FOC) in Brehna erwartet bis Jahresende weit über eine Million Besucher. Er sei fest davon überzeugt, dass das Ziel erreicht werde, sagte Sebastian Sommer, Geschäftsführer Neinver Deutschland. Bereits in den ersten beiden Wochen nach der Eröffnung hätten rund 220.000 das Fashion Outlet Halle/Leipzig besucht.

Blick in das Outlet-Center in Brehna. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Brehna. Der neue Pächter des Factory-Outlet-Centers (FOC) in Brehna erwartet bis Jahresende weit über eine Million Besucher. Er sei fest davon überzeugt, dass das Ziel erreicht werde, sagte Sebastian Sommer, Geschäftsführer Neinver Deutschland. Bereits in den ersten beiden Wochen nach der Eröffnung hätten rund 220000 das Fashion Outlet Halle/Leipzig besucht. Das sei mehr als erwartet. Die Kunden würden aus einem Einzugsgebiet von bis zu 90 Autominuten kommen.

Neinver hat das Center vom Düsseldorfer Bauherren und Investor ITG Immobilien Treuhand GmbH gepachtet, ist fortan für Management, Vermietung und Vermarktung verantwortlich. Die Spanier (Sitz der Mutterfirma ist Alcobendas bei Madrid) sind nach der britischen McArthurGlen Group der größte Betreiber von Fabrikverkaufszentren in Europa mit insgesamt 17 Centern in Polen, Frankreich, Spanien, Deutschland und Frankreich. Im Bestand ist auch das größte deutsche FOC in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz). Im Vorjahr zählten die Neinver-Outlets europaweit 44 Millionen Kunden. Die Gesamtverkaufsfläche habe sich mit Brehna auf 349000 Quadratmeter erhöht.

In den nächsten Monaten wolle das Unternehmen weitere Mieter mit „attraktiven Marken“ in Brehna vorstellen. Die Spanier arbeiteten mit rund 1200 internationalen Marken zusammen, sagte Sommer. Einige der Läden im Brehnaer Outlet stehen zurzeit noch leer. Zudem arbeite man daran, das kulinarische Angebot im Center zu erweitern. Kunden hatten zur Eröffnung bemängelt, dass die Anzahl der gastronomischen Einrichtungen nicht ausreiche.

Unmittelbar neben dem jetzt fertiggestellten ersten Bauteil mit 53 Läden befindet sich ein zweiter rohbaufertiger Bereich mit weiteren 42 Ladeneinheiten. Neinver will ihn bis 2018 in Betrieb nehmen. Dann werde man einen perfekten Branchen- und Markenmix vorhalten, so Sommer. „Allerdings ist es gegenwärtig noch zu früh, um hier bereits konkrete Namen zu nennen.“ Die Zahl der Arbeitsplätze werde sich von derzeit 240 auf 440 erhöhen.

80 Millionen Euro hat die Düsseldorfer ITG nach eigenen Angaben in den Bau in Brehna investiert, der an die großen Markthallen des 19. Jahrhundert erinnert. Architekt Martin Blum hat Backsteine, Stahlträger, große helle Fliesen und viel Glas verbauen lassen, damit genau dieser Eindruck entsteht. „Die Kunden finden bei uns rund 100 Marken aus dem mittleren bis gehobenen Segment“, sagte Center-Manager Heiko Wagner zur Eröffnung. Darunter Daniel Hechter, Fossil, Bench, Nike, Puma, Salamander, Schiesser oder Tom Tailor. Marken, die auch in anderen Centern der Umgebung zu finden sind. „Dazu kommen Wohn-Accessoires von Lambert, Schokolade von Lindt oder Outdoor-Artikel von Trespass, die im mitteldeutschen Raum eher selten anzutreffen sind“, so Wagner. Das Besondere am Fashion Outlet Center Halle/Leipzig sei, dass die Waren vom Hersteller selbst und mit Nachlässen zwischen 30 und 70 Prozent gegenüber der ehemaligen unverbindlichen Preisempfehlung angeboten werden. In den Läden fänden sich Vorjahreskollektionen, Kommissions-Rückkäufe, Einzelstücke und Überproduktionen.

Der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandelsverband (BTE) bezweifelt das. Mit zunehmend mehr Outlets bestehe die Gefahr, dass eigens für die Centershops produzierte Ware auf den Markt komme. Der BTE hat deshalb an Lieferanten appelliert: Angebotene Ware sollte nur aus Warenrücknahmen stammen. Zwischen Auslieferung an den Einzelhandel und Angebot in einem FOC sollten mindestens sechs Monate liegen. Der Verband sieht die Zunahme der Outletcenter generell kritisch. Derzeit gebe es bundesweit 13 derartige Einrichtungen, noch einmal so viele seien in Planung. Sollte alle realisiert werden, werde praktisch jeder deutsche Textilhändler im Einzugsgebiet eines Fabrikverkaufszentrums liegen und von dessen Umsatzsog mehr oder weniger stark betroffen sein.

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