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Per Klick zum T-Shirt - Leipziger Firma Spreadshirt stellt neues Design-Tool vor

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Die Gießerstraße 27 in Plagwitz. In dem roten Industriebau hat sich Spreadshirt niedergelassen. Im Erdgeschoss befindet sich die Produktion, darüber Büros für Verwaltung und Entwicklung.

Leipzig. Rund 150 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen hier. Hauptgeschäftsfeld: Bunt bedruckte Shirts, die sich die Nutzer selbst per Klick und Bilderupload am heimischen Computer zusammenstellen können. Individuelle Massenproduktion, oder neudeutsch Mass Customization, ist ein Marktsegment, das Spreadshirt in Deutschland maßgeblich geformt und weiterentwickelt hat.

Was ist "Confomat"?

Eine ebensolche Weiterentwicklung ist der T-Shirt-Designer in der Version 7, die in den nächsten Wochen gestartet werden soll. "Intern heißt das Online-Werkzeug bei uns confomat, ein Mix aus den Worten configuration, also Anpassung und automatisch", erklärt Flashentwickler Frank Alic. Vier Jahre war das Programm nun online, wurde in Details immer weiter angepasst. "Nach zwei Jahren", so Produktmanager Robert Schulz, "bekam der Designer ein neues Aussehen, im Laufe der Zeit implementierten wir 20 neue Funktionen, von denen einige schon wieder überholt sind."

Aufgrund der sich ändernden Kundenanforderungen sei nun eine größere Aktualisierung nötig gewesen. "Die Nutzer verlangen eine einfache Bedienung, Zuverlässigkeit und vor allem wollen sie genau sehen, was sie machen und wie sich ihre Änderungen auf das Ergebnis auswirken", meint Schulz. Aus diesem Grunde sei das Produkt wieder mehr in den Fokus gerückt. "Wir haben das Shirt in die Mitte gerückt und die Ansicht vergrößert. Speziell bei kleiner Schrift konnte es in der bisherigen Version passieren, dass Details nicht sichtbar waren", so Frank Alic.

Die Kunden beeinflussten die Software mit

Etwa 350 Ideen von Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Merkmale von Konkurrenzprodukten flossen in die Entwicklung des Shirt-Designers V7 ein. "Allerdings haben wir bei der Konkurrenz nur wenige gute Ansätze gefunden. Im Gegenteil: Die meisten kopieren unsere Lösung gleich komplett", schildert Alic. Alle Ideen wurden in Anforderungsdokumente gebündelt und deren Machbarkeit geprüft. "Der Designer ist nicht einfach nur ein Tool, sondern zentrales Instrument für unsere Arbeit bis hin zur Produktion", verdeutlicht der Entwickler. Auf die Produktionsmitarbeiter kommt mit Einführung der neuen Version teilweise Mehrarbeit zu. "Wir haben den bedruckbaren Bereich vergrößert. So können beispielsweise jetzt auch Motive rechts und links neben einem V-Ausschnitt positioniert werden", sagt Robert Schulz. Möglich sei auch die Verwendung mehrerer Schriftarten und Farben in einer Textzeile. Wem es gefalle, der könne alle verfügbaren Schriften in allen Farben einsetzen. "Dadurch verlängert sich natürlich die Prozesszeit, also die Zeit, die ein Mitarbeiter das Produkt in der Hand hält", so Frank Alic. An die Kunden weitergegeben werde dieser Mehraufwand aber nicht. Nur wenn durch die Verwendung von speziellen Glanzmotiven oder anderen Extra-Details höhere Materialkosten entstünden, würden sich diese auch auf den Endpreis des Shirts auswirken.

Hauptziele der Neuentwicklung sind eine verbesserte Leistung und erweiterte Möglichkeiten. "Und natürlich die Zufriedenheit der Kunden", merkt Robert Schulz an. "Unsere Kunden lieben T-Shirts. Momentan beschränken wir sie technisch bedingt noch in ihrer Kreativität. Das wollen wir ändern", fährt er fort. Auch solle die Version 7 des Designers helfen, Produktionsfehler zu minimieren. "Derzeit kommt es bei etwa einem Prozent unserer gesamten Produktion vor, dass Motive auf V-Ausschnitte oder Reißverschlüsse gedruckt werden oder sich Motive überlappen. Solche Anwenderfehler kann die neue Software künftig erkennen. Der Kunde bekommt dann ein direktes Feedback, was möglich ist", sagt Schulz.

In den nächsten Wochen soll die erweiterte Version auf der Website des Unternehmens online gehen. Im ersten Quartal 2011 sollen dann auch Partnerwebsites mit dieser Version ausgestattet werden.

Daniel Große

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