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Q-Cells weist auf Hauptversammlung in Leipzig Übernahmespekulationen zurück

Q-Cells weist auf Hauptversammlung in Leipzig Übernahmespekulationen zurück

Der Vorstand des börsennotierten Solarunternehmens Q-Cells hat Spekulationen zu einer möglichen Übernahme zurückgewiesen. „Es gibt keine solchen Gespräche mit anderen Unternehmen“, sagte Vorstandsvorsitzender Nedim Cen am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Leipzig.

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Das Unternehmen Q-Cells wagt weiterhin keine Prognose für 2011.

Quelle: dpa

Leipzig/Bitterfeld-Wolfen. Er schloss aber eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen nicht aus. Angesichts enttäuschender Zahlen hatte es in der Branche seit Jahresbeginn immer wieder Spekulationen über eine Übernahme gegeben.

Wegen des schwierigen Geschäftsumfeldes wollte Cen weiterhin keine Prognose für 2011 abgeben. Angesichts des geringen Absatzes in Deutschland und des anhaltenden Preisverfalls bestünden derzeit weiterhin hohe Unsicherheiten für Umsatz und Ergebnis, sagte Cen. Zu den Zielen 2011 wolle er sich am 12. August bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal 2011 äußern.

Trotz der schwierigen Lage gebe es derzeit keine Pläne für einen Abbau von Arbeitsplätzen, sagte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Derzeit beschäftigt Q-Cells weltweit 2500 Mitarbeiter, der Stammsitz liegt in Bitterfeld-Wolfen.

Das Unternehmen war im ersten Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Verlust von 41 Millionen Euro. Im Jahr 2010 erreichte Q-Cells einen Umsatz von 1,35 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag bei 82,3 Millionen Euro. Mit einem drastischen Restrukturierungsprogramm hatte sich das Unternehmen nach Einbrüchen im Jahr 2009 wieder erholt.

Schwer zu schaffen mache Q-Cells derzeit die schwache Nachfrage auf den wichtigen europäischen Märkten in Deutschland, Frankreich und Italien, sagte Cen. Die Branche stehe generell unter Druck, da immer neue Solarfabriken in Asien in Betrieb gingen.

Q-Cells wolle mit hochwertigen Solarzellen und Modulen verloren gegangenes Terrain zurückgewinnen, sagte Cen. Mit Produkten, die einen höheren Wirkungsgrad hätten, ließen sich im Vergleich zu Erzeugnissen der Billigkonkurrenz in China zehn Prozent höhere Preise am Markt erzielen.

Sabine Fuchs, dpa

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