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Riesige Nachfrage nach Leipziger Panamera

Sportwagen Riesige Nachfrage nach Leipziger Panamera

Ab Anfang November rollt die Sport-Limousine Panamera aus Leipzig zu den Händlern in Europa. Da die Nachfrage groß ist, fährt Porsche die Produktion bis Weihnachten hoch.

Ab November rollt der in Leipzig produzierte Panamera in die Autohäuser Europas.

Quelle: Porsche AG

Leipzig. Kurz vor Verkaufsstart in der kommenden Woche fährt das Porsche-Werk in Leipzig die Produktion des neuen Panamera hoch. Bis Weihnachten will der Fahrzeugbauer eine zweite Schicht an den Start bringen. Die Mitarbeiter werden bereits trainiert. Dann sollen täglich bis zu 250 Panamera produziert werden. Aktuell laufen 60 Stück pro Schicht vom Band. Am 5. November rollt die Luxuslimousine erstmals bei den Händlern in Europa vor – in China und den USA beginnt der Verkauf im Januar.

Die zweite Generation der Sportlimousine – die Hybridvariante ist ab 107 500 Euro zu haben – komme sehr gut an, sagt Porsche-Sprecherin Kristin Bergemann. „Die Nachfrage ist riesig.“ Anders als der Vorgänger wird der neue Panamera komplett in Leipzig gebaut. Bislang lieferte das VW-Werk in Hannover die lackierten Karosserien per Zug nach Sachsen. Neben dem Hybrid (mit einem angegebenen Verbrauch von 2,5 Litern auf 100 Kilometer) wird es auch Benziner, Diesel und einen Turbo (550 PS) geben.

Für die Komplettfertigung in Leipzig hat Porsche 500 Millionen Euro investiert und weitere 600 Mitarbeiter eingestellt. In der modernen Fabrik vor den Toren der Messestadt arbeiten jetzt über 4000 Mitarbeiter. Der große Jobaufbau sei zwar erst einmal abgeschlossen, aber Fachkräfte würden weiter gesucht, so Karosseriebauleiter Christoph Beerhalter. Wobei sich die Suche nach Fachleuten immer schwerer gestalte. Porsche greife deshalb auch auf Fremdeinsteiger zurück. Als Beispiel nennt er einen früheren Maurer, der bei der Bearbeitung von Metalloberflächen jetzt „unser bester Mann ist“. Die meisten Arbeitsschritte im Karosseriebau erledigen Roboter. 475 hat Porsche hier im Einsatz. Die Qualitätskontrolle und die Ausbesserung der Außenhaut erfolgt aber per Hand.

Um das Fahrzeug leichter und damit spritsparender zu machen, besteht die Karosse zu über einem Drittel aus Aluminium. Das erfordert auch neue Fertigungstechnologien. Verbunden werden die Teile etwa durch Stanznieten, Alu-Laserschweißen und Clinchen, also durch sehr hohen Druck. Auch Flowdrill-Schrauben kommen zum Einsatz. „Diese schneiden sich ihr Gewinde selbst und verbinden Stahl und Aluminium optimal miteinander“, erklärt Holger Klemenah. Der gebürtige Stendaler kam von einem Zulieferer zu Porsche und leitet heute die Fertigung im Karosseriebau. Außerdem werden die Teile durch Kleben verbunden, was zu einer hohen Steifigkeit der Karosse führt, so der Neu-Leipziger. Der Einsatz von Aluminium mache den Panamera im Vergleich zum kleineren Geländewagen Macan 50 Kilogramm leichter.

Der Karosseriebau ist so ausgelegt, dass hier auch andere Modelle aus dem VW-Konzern produziert werden können. So sollen künftig die Karosserien für die britische Luxus-Marke Bentley aus Leipzig kommen. Welche Modelle folgen werden, darüber hält sich das Porsche-Management noch bedeckt. Das trifft auch auf weitere Ausbaupläne zu. Platz ist auf dem riesigen Werksgelände noch reichlich. Etwa für ein eigenes Presswerk. Zur Zeit kommen die einzelnen Bleche noch von verschiedenen Zulieferern.

Andreas Dunte

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