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Russische Regionalfluggesellschaft düst dreimal pro Woche von Domodedowo nach Leipzig/Halle

Direktflug aus Moskau landet mit Verspätung Russische Regionalfluggesellschaft düst dreimal pro Woche von Domodedowo nach Leipzig/Halle

Es war eine Premiere mit Hindernissen. Ursprünglich sollte der neue Direktflug zwischen Moskau und Leipzig/Halle schon am 3. April starten. Doch aus „organisatorischen Gründen“, so der Leipziger Airport-Chef Johannes Jähn, wurde der Termin verschoben. Am Mittwoch landete dann die erste Maschine.

Seit Mittwoch gibt es nun einen Direktflug zwischen Moskau und Leipzig/Halle.

Quelle: Dirk Knofe

Schkeuditz. Es war eine Premiere mit Hindernissen. Ursprünglich sollte der neue Direktflug zwischen Moskau und Leipzig/Halle schon am 3. April starten. Doch aus „organisatorischen Gründen“, so der Leipziger Airport-Chef Johannes Jähn, wurde der Termin verschoben. Und auch Mittwoch, als die erste Maschine der privaten Fluggesellschaft Rusline vom Typ Bombardier CRJ-200 (50 Sitzplätze) vom Flughafen Domodedowo, dem größten der russischen Hauptstadt, abhob, klappte nicht alles. Der Flieger startete eine gute Stunde später als vorgesehen und landete statt um 11.45 Uhr erst um 12.50 Uhr in Schkeuditz. Dort gab es die obligatorische Begrüßungsdusche durch die Flughafen-Feuerwehr.

Jähn ließ sich von den Verspätungen nicht beirren. „Die Aufnahme einer Flugverbindung ist für einen Airport-Geschäftsführer einer der schönsten Termine überhaupt“, beteuerte er. Und zeigte sich davon überzeugt, dass die neue Linie gut angenommen werde. Es gebe seit vielen Jahrzehnten gute Kontakte der regionalen Wirtschaft nach Russland. Da könne eine Direktverbindung nur hilfreich und sinnvoll sein. Zudem gehe es vom Moskauer Flughafen per Expresszug in die Innenstadt (Paweletzki-Bahnhof). Und, für Jähn ganz wichtig, es existieren „zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten“ in andere russische Städte.

Es war eine Premiere mit Hindernissen. Ursprünglich sollte der neue Direktflug zwischen Moskau und Leipzig/Halle schon am 3. April starten. Doch aus „organisatorischen Gründen“, so der Leipziger Airport-Chef Johannes Jähn, wurde der Termin verschoben. Am Mittwoch landete dann die erste Maschine.

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„Ich bin mir sicher, dass die neue Verbindung gut frequentiert wird“, verbreitete Viacheslav A. Logutov, russischer Generalkonsul in Leipzig, Optimismus. Der ist auch nötig. Denn es ist der bereits vierte Anlauf, die Route zu etablieren. Zuletzt hatte sich 2014 der Ferienflieger Germania versucht. Doch trotz massiver Werbung blieben viele Plätze leer. Die Verbindung wurde elf Monaten später gestrichen. Zuvor hatten bereits zwei russische Fluggesellschaften Misserfolge eingeflogen. Blue Wings stellte den Betrieb Anfang 2010 nach sieben Monaten ein, Sibir zog sich 2004 bereits nach zehn Flügen zurück.

Rusline-Vizechef Alexander Krutov ließ sich davon nicht beirren. „Es ist unsere erste Verbindung zwischen Moskau und Deutschland“, sagte er. Der Flug dauert knapp drei Stunden. Ein Hin- und Rückflugticket ist seinen Angaben zufolge für 340 Euro zu haben. Montags, mittwochs und freitags fliegen die Jets zwischen den beiden Städten. Krutov kündigte zugleich eine Expansion an. „Wir prüfen zwei weitere Routen in die Bundesrepublik.“ Welche Städte angesteuert werden sollen, wollte er allerdings nicht sagen. Sein Unternehmen ist die größte Regionalfluggesellschaft Russlands und hat im vorigen Jahr mit der aus 20 Flugzeugen bestehenden Flotte 607 000 Passagiere befördert. Das ist ein Plus von gut fünf Prozent gegenüber 2015. Auf den Gehaltslisten stehen 480 Mitarbeiter.

Noch nichts Neues gibt es bei der von Pakistan International Airline angekündigte Direktverbindung von Karachi über Leipzig/Halle nach New York. „Wir sind guter Hoffnung“, sagte Jähn. Er gehe davon aus, dass der erste Direktflug aus Sachsen in die US-Metropole in der ersten Hälfte des vom 26. März bis 28.Oktober gültigen Sommerflugplanes abheben werde. Die Genehmigungen sind da, jetzt fehlt den Pakistani das Fluggerät.

Von Ulrich Milde

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