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Sachsen: Arbeitslosigkeit steigt trotz Winters nicht weiter an

Sachsen: Arbeitslosigkeit steigt trotz Winters nicht weiter an

Die Konjunktur ist stärker als der sächsische Winter: Anders als in den Vorjahren ist die Arbeitslosigkeit im Freistaat im Februar nicht weiter gestiegen. Wie die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz am Dienstag mitteilte, waren im vergangenen Monat 264 250 Menschen ohne Beschäftigung.

Chemnitz. Das waren sogar rund 900 weniger als im Januar.

Die Arbeitslosenquote verharrte bei 12,4 Prozent. „Es konnten wieder mehr Menschen in Arbeit gebracht werden“, sagte Agenturchefin Jutta Cordt. 2010 lag Quote zu diesem Zeitpunkt bei 13,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit sei zum 15. Mal in Folge niedriger als der Vorjahreswert, hieß es.  

Animationen: Arbeitslosenzahlen in den Bundeslänern seit 2008

„Die Auftragslage der sächsischen Betrieben ist trotz des anhaltenden Winters im Februar besser als vor einem Jahr“, sagte Cordt laut einer Mitteilung. Die positive Signale kämen vor allem aus dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungsbereich.   

Der Arbeitsagentur zufolge profitierten von der im Jahresvergleich niedrigeren Arbeitslosigkeit Männern mehr als Frauen und Jüngere mehr als Ältere. Die Quote bei den männlichen Arbeitslosen ging demnach um 1,6 Punkte auf 13,1 Prozent zurück, die der Frauen um 0,7 Punkte auf 11,6 Prozent. Bei den 15- bis unter 25-Jährigen wurden rund 20 Prozent weniger Arbeitslose gezählt, bei den 50- bis unter 65-Jährigen waren es rund drei Prozent.   

Laut Cordt präsentiert sich die sächsische Wirtschaft nach dem Krisenjahr 2009 wieder gut erholt. Das Bruttoinlandsprodukt sei nach aktuellen Schätzungen 2010 im Jahresdurchschnitt um etwa drei Prozent gewachsen - nach einem Einbruch von 3,8 Prozent im Jahr zuvor. Es sei wieder kräftig investiert worden.   

Die Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe steigt im Jahresverlauf um voraussichtlich 12,2 Prozent. Aber auch andere Wirtschaftsbereiche verzeichneten ein Plus: Der Bau legte um 1,8 Prozent zu, Handel, Gastgewerbe und Verkehr um 1,0 Prozent, Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister um 2,3 Prozent, öffentliche und private Dienstleister um 1,7 Prozent.   

Die Produktionsverluste von 2009 seien zwar nicht ganz, aber doch zu einem großen Teil wieder aufgeholt worden, erklärte Cordt. Der sächsische Arbeitsmarkt habe sich als sehr robust erwiesen. Im März erwarte sie einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit.

dpa

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