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Sachsen will Netz von Ladestationen für Elektroautos ausbauen

Aufholprozess Sachsen will Netz von Ladestationen für Elektroautos ausbauen

Deutschland hinkt in Sachen Elektromobilität Ländern wie Norwegen hinterher. Dort existiert ein dichtes Netz an Ladestationen, und Elektroautos gehören zum Straßenbild. Sachsen will nun aufrüsten.

(Symbolfoto)

Quelle: dpa

Dresden. Sachsen will das Netz von Ladestationen für Elektroautos ausbauen und dafür auch Geld der EU und des Bundes nutzen. Derzeit gibt es im Freistaat knapp 600 Ladepunkte, darunter sind aber nur 15 Schnellladestationen. „Ab dem kommenden Jahr wollen wir auch die vom Bundesverkehrsministerium angeschobene Bund-Länder- Initiative zum Ausbau von Schnellladestadtionen außerhalb von Bundesautobahnen unterstützen“, erklärte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Dienstag in Dresden. Zugleich begrüßte er die Initiative, alle knapp 400 Raststätten des Unternehmens Autobahn Tank & Rast mit einer Schnellladesäule aufzurüsten.

Nach Ende des Modellprojektes „Schaufenster Elektromobilität“ bündelt Sachsen nun seine Aktivitäten auf diesem Gebiet und installiert in der Energieagentur Saena eine Kompetenzstelle „Effiziente Mobilität“. „Intelligente Verkehrssysteme bieten für Sachsen die große Chance, Verkehrs- und Industriethemen zu verbinden“, betonte Dulig. Sie hätten nicht nur Bedeutung für die Mobilität, sondern auch für Forschung, Wirtschaft und Jobs. Die Kompetenzstelle soll in den kommenden drei Jahren insgesamt 1,3 Millionen Euro erhalten. Allerdings muss das Geld noch im künftigen Doppelhaushalt bestätigt werden.

Dulig zog am Dienstag zugleich ein positives Fazit zum Schaufenster-Projekt, das Sachsen gemeinsam mit Bayern durchführte und das 130 Millionen Euro kostete. Insgesamt wurden 40 Projekte in Angriff genommen. Dazu gehören unter anderen die Pilotlinie 64 - ein Hybridbus der Dresdner Verkehrsbetriebe - und der E-Bus Skorpion, ein Elektrobus auf der Linie 89 Leipzig. Erst am Montag hatte Dulig der sächsischen Polizei 44 Elektroautos übergeben. Sachsen wolle auch künftig ein Automobilland der Zukunft sein, sagte der Minister, sah aber zugleich noch reichlich Nachholbedarf.

LVZ

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