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Sachsens Händler erwarten Plus beim Weihnachtsgeschäft

Einkaufen zum Fest Sachsens Händler erwarten Plus beim Weihnachtsgeschäft

In den Wochen vor dem Fest gehen vor allem Gutscheine, Bücher und Schmuck über den Ladentisch. Die Händler in den Städten hoffen auf einen Ansturm - und locken mit weihnachtlicher Atmosphäre.

Die Regale sind schon jetzt gut gefüllt.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Die Einzelhändler in Sachsen rechnen mit einem guten Weihnachtsgeschäft - und mit einem Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Die gute Situation am Arbeitsmarkt, gestiegene Einkommen und nur moderate Preissteigerungen lassen uns erwartungsvoll ins Weihnachtsgeschäft gehen“, sagte René Glaser vom Handelsverband Sachsen.

Der größte Wachstumstreiber sei der Online-Handel, der Verband geht in dieser Branche von einem Wachstum von 12 Prozent aus. Die Einzelhändler vor Ort bekommen das zwar zu spüren, so Glaser. Insbesondere in der Adventszeit könnten die Innenstädte aber mit stimmungsvollen Weihnachtsmärkten und geschmückten Schaufenstern punkten. „Das ist ein Vorteil der Einzelhändler gegenüber dem Online-Einkauf.“ Im November und Dezember machen laut Verband einige Branchen bis zu 25 Prozent ihres Jahresumsatzes.

Neben Spielwaren seien als Geschenke vor allem Gutscheine, Bücher, Uhren und Schmuck gefragt. Seit etwa zwei Jahren können sich die Lebensmittelhändler in der Weihnachtszeit über gestiegene Umsätze freuen. Viele Verbraucher wollen sich zu Weihnachten etwas gönnen. „Und greifen dafür auch schon einmal tiefer in die Tasche“, sagte Glaser.

Insgesamt rechnen die Einzelhändler in Sachsen laut Hauptgeschäftsführer Eberhard Lucas im November und Dezember mit einem Umsatz von rund vier Milliarden Euro. Bundesweit sollen es rund 86,7 Milliarden sein. Während Leipzig und Chemnitz an ihren zwei verkaufsoffenen Sonntagen im Advent festhalten, dürfen in Dresden nur die Händler in der Innenstadt an einem Adventssonntag öffnen. Lucas sieht darin einen Wettbewerbsnachteil. „Touristen aus aller Welt kommen auf den Striezelmarkt und haben dann keine Einkaufsmöglichkeit.“ Er warb dafür, das Ladenöffnungsgesetz künftig wieder maximal auszuschöpfen. „Das ist wichtig für das Weihnachtsgeschäft.“

Ohnehin hätten gerade die Händler in der Dresdner Innenstadt durch die montäglichen Pegida-Demonstrationen Umsatzeinbußen. Die Höhe der Rückgange lasse sich allerdings nicht genau beziffern, so Lucas.

Von LVZ

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