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Sachsens Handwerk lehnt einen einheitlichen Mindestlohn ab

Sachsens Handwerk lehnt einen einheitlichen Mindestlohn ab

Sachsens Handwerker sind gegen einen einheitlichen Mindestlohn für ganz Deutschland. Der Präsident des Handwerkstages, Roland Ermer, betonte: „Das sächsische Handwerk hält nichts davon, einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen - auch wenn uns natürlich daran gelegen ist, Lohndrückerei und Dumpinglöhnen keinen Nährboden zu bieten.

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Ein Mindestlohn gehört zu den zentralen Zielen der SPD.

Quelle: Patrick Pleul

Dresden. “ Für die SPD gehört der Mindestlohn zu den Grundforderungen bei ihren Verhandlungen um eine große Koalition mit der CDU/CSU im Bund.

Solange es aber in Deutschland wirtschaftlich sehr heterogen entwickelte Branchen und Regionen gebe, werde man gerade auch im Handwerk um regionale und branchenspezifische Lösungen nicht umhinkommen, erläuterte Ermer. „Die Politik kann diese dann jeweils durch eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung bekräftigen. Dafür plädieren wir im sächsischen Handwerk mit Nachdruck“, sagte er. Auch die sächsische FDP hat sich gegen den von der SPD geforderten Mindestlohn ausgesprochen.

Statt Mindestlöhne oder Lohnuntergrenzen staatlich zu verordnen, solle die Politik dem Grundsatz der Tarifautonomie auch künftig einen größtmöglichen Entfaltungs- und Gestaltungsspielraum sichern, forderte Ermer. Dass dies auch in der Praxis des Handwerks funktioniert, hätten in den vergangenen Jahren zunehmend einzelne Branchen bewiesen, zuletzt etwa das Friseur- oder das Steinmetzhandwerk. „Die Tarifpartner von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite vor Ort wissen am ehesten, wie viel Geld in welche Lohntüte passt“, betonte Ermer.

Bei den drei Handwerkskammern Chemnitz, Dresden und Leipzig sind aktuell rund 59.670 Betriebe registriert. Sie beschäftigen zusammen etwa 350.000 Menschen.

dpa

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