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Sächsische Aufbaubank schenkt Leipzig einen Säulenplatz

Sächsische Aufbaubank schenkt Leipzig einen Säulenplatz

"Nach erfolgloser Rüge eines unterlegenen Preisträgers und dadurch bedingter mehrmonatiger Verzögerung, die wir sehr bedauern, steht nunmehr das Architekturbüro ACME als Sieger des Wettbewerbs fest", erklärte Beate Bartsch, die Sprecherin der Förderbank, auf LVZ-Anfrage.

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Ein Palast aus Säulen: Der Entwurf der Londoner Acme-Architekten für den Neubau der Sächsischen Aufbaubank (SAB) in Leipzig.

Quelle: SAB

"Wir befinden uns im Endstadium der Beauftragung. Mit einem Vertragsabschluss ist bis Ende August zu rechnen", sagte sie.

Da die Architekten erst im Anschluss mit der Detailplanung und dem Einholen technischer Genehmigungen beginnen können, werde der Baustart voraussichtlich 2015 erfolgen. Nach LVZ-Informationen war ein unterlegenes Büro erst mit seiner Beschwerde vor die Vergabekammer und dann zum Oberlandesgericht gezogen. Nachdem ihm dort die Erfolglosigkeit des Ansinnens klargemacht wurde, zog das Büro seine Klage wieder zurück. Doch nicht nur deshalb blieb lange ungewiss, welcher der drei bestplatzierten Wettbewerbsentwürfe letztlich den Zuschlag erhält. Zum Beispiel die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) entschied erst jüngst für ihren geplanten Firmensitz am Georgiring, nicht den Wettbewerbssieger umzusetzen, sondern den Zweitplatzierten.

Der künftige Sitz der Förderbank entsteht auf jenem Areal, auf dem 2013 das frühere Robotron-Gebäude abgerissen wurde. Allein die Baukosten für den Sechsgeschosser, der 600 Mitarbeiter aufnehmen kann, liegen bei 60 Millionen Euro. Der ACME-Entwurf galt als mutig, weil er am stärksten den Wunsch der Bank aufgriff, auch der Messestadt und ihren Einwohnern etwas zu schenken. Mehr als die Hälfte des Grundstücks wird nun in einen öffentlichen Platz verwandelt, der auch für Konzerte und sonstige Veranstaltungen dient. 24 Meter hohe Säulen, die etliche runde Dachelemente tragen, sorgen für Regenschutz und angenehme Verschattung. ACME hat für den neuen Platz eine Bestuhlung wie in der Londoner BBC-Konzerthalle vorgesehen, welche ebenfalls von dem namhaften Büro gebaut wurde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.08.2014

Jens Rometsch

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