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Sächsische Firmen sind besonders innovativ - Freistaat will unter die Top 10 in Europa

Sächsische Firmen sind besonders innovativ - Freistaat will unter die Top 10 in Europa

Sachsen will unter die Top 10 der innovativsten Regionen Europas. Dieses Ziel ist in einer am Donnerstag in Dresden vorgestellten „Innovationsstrategie“ formuliert.

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Sachsen zählt zu den innovationsfreudigsten Ländern der EU.

Quelle: dpa

Dresden. 2010 belegte der Freistaat in dem von der Europäischen Kommission veröffentlichten Innovationsindex Rang 15. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums bescheinigt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) den sächsischen Firmen eine überdurchschnittliche Innovationsfähigkeit. Dabei geht es nicht nur um neue Produkte und Technologien, sondern auch um Arbeitsorganisation und Marketing.

Die Mitarbeiter des IAB fragten in ihrer Studie nicht nur nach der Entstehung von Ideen, sondern auch nach Hemmnissen. Die häufigsten Ideengeber für innovative Produkte und Technologien sind demnach die eigenen Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter. Externe Berater wurden dagegen nur von drei Prozent der befragten Unternehmen genannt. Als größte Hindernisse gelten Zeitmangel, bürokratische Hürden und ein hohes wirtschaftliches Risiko. Im Schnitt nannte eine Firma drei Innovationshemmnisse.

„Unternehmerisches Handeln und die Verwaltungspraxis driften oft auseinander“, heißt es in der „Innovationsstrategie“. Schwer verständliche Regelungen, eine Überregulierung sowie eine langwierige Genehmigungspraxis bremsten oftmals Innovationsprozesse und beeinträchtigten die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Sachsen will deshalb mehr Transparenz in den Förderverfahren schaffen und die Genehmigungsverfahren beschleunigen.

Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Fiedler räumte ein, dass Banken als Geldgeber für Ideen eher zurückhaltend sind. Innovation biete im Unterschied zur Investition keine Sicherheit im klassischen Sinne. Deshalb müssten Innovationen in der Regel aus dem Cashflow der Unternehmen selbst bezahlt werden. Nach Darstellung Fiedlers gibt es jedoch keine „Kreditklemme“ in Sachsen. Firmen mit entsprechender Bonität hätten kein Problem, an Kredite heranzukommen.

„Innovationen wirken sich positiv auf Ertragslage, Produktivität und Umsatz aus. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Unternehmen jeglicher Branchen Anreize für innovatives Denken zu verschaffen und sie bei der Umsetzung zu unterstützen“, sagte Fiedler. Für den Herbst 2012 kündigte er einen zweiten „Innovationsgipfel“ an, bei dem Wirtschaft und Wissenschaft an einem Tisch sitzen sollen.

Ausdrücklich empfiehlt das Strategiepapier, das Potenzial älterer Mitarbeiter zu nutzen: „Wer ältere Arbeitnehmer mit geeigneten Maßnahmen länger in Arbeit hält, sichert ebenfalls seine Fachkräftebasis.“ Schon heute liegt die Beschäftigungsquote der über 50-Jährigen in Sachsen bei 47,7 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt (43,7 Prozent).

dpa

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