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Sächsische Wirtschaft gibt sich zuversichtlich - Sorgen wegen Trump und Brexit

IHK-Umfrage: Sächsische Wirtschaft gibt sich zuversichtlich - Sorgen wegen Trump und Brexit

Die sächsische Wirtschaft setzt 2017 weiter auf Wachstum. Allerdings betrachten einer IHK-Umfrage zu Folge sächsische Unternehmen die Piolitik des US-Präsidenten Trump und die Folgen des anstehenden Brexit mit großer Sorge.

Besonders dem Baugewerbe im Osten geht es gut. (Archivbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Die sächsische Wirtschaft setzt 2017 weiter auf Wachstum. Die Geschäftslage und Erwartungen der Unternehmen hätten sich verbessert, teilten die Industrie- und Handelskammern von Dresden, Leipzig und Chemnitz am Dienstag zum Ergebnis einer Konjunkturumfrage mit. 57 Prozent der 1860 befragten Unternehmen mit zusammen etwa 100 000 Beschäftigten aus Bau, Industrie und Handel hätten ihre Geschäftslage demnach als gut bezeichnet - zwei Punkte mehr vor einem Jahr. Der IHK-Geschäftsklimaindex habe mit 130 Punkten eine neue Bestmarke erreicht. Auch im neuen Jahr werde deshalb mit zunehmender Beschäftigung gerechnet. Dabei werde es aber immer schwerer, die benötigten Fachkräfte zu gewinnen.

Vor allem im Baugewerbe könne die Lage kaum besser sein, hieß es. Zwei Drittel der Firmen berichteten von einer guten Geschäftslage. Nur sechs Prozent seien unzufrieden. 2017 würden vor allem vom Wohnungs- und dem öffentlichen Bau Impulse erwartet.

Die Industrie hat sich der Umfrage zufolge nach einem Rückgang im Frühjahr 2016 wieder erholt. Die Unternehmen setzten hohe Erwartungen in den Export, hieß es weiter. Beim Dienstleistungsgewerbe rechne fast jedes vierte Unternehmen mit besseren Geschäften. Im Einzelhandel habe sich die Lage durch ein gutes Weihnachtsgeschäft 2016 deutlich aufgehellt. Der Großhandel profitiere von der guten Baukonjunktur und starker Nachfrage in konsumnahen Branchen. Im Verkehrsgewerbe liefen die Geschäfte nach einer Delle im Frühjahr 2016 gut.

Für Unsicherheit sorgten den Kammern zufolge aber unter anderem die Entwicklung in den USA sowie der EU-Ausstieg Großbritanniens. Das seien nach China die wichtigsten Exportländern Sachsens. Auch der starke Fokus auf die Zulieferindustrie könne zu Verwerfungen führen. Die Regierung müsse deshalb Initiativen zur Erschließung neuer Auslandsmärkte weiter fördern.

LVZ

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