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Sächsische Wirtschaft sieht sich im Aufwind

Sächsische Wirtschaft sieht sich im Aufwind

Krise Ade! Sachsens Wirtschaft sieht sich nach einer Durststrecke wieder im Aufschwung. Dieses Fazit zogen die Industrie- und Handelskammern (IHK) im Freistaat in ihrer neuen Konjunkturumfrage.

Dresden. Zur Jahresmitte hatten 40 Prozent der befragten Firmen ihre wirtschaftliche Lage als gut bewertet, 11 Prozentpunkte mehr als zum Jahreswechsel 2009/2010. 13 Prozent waren unzufrieden, acht Prozentpunkte weniger als sechs Monate zuvor. „Der Optimismus hat wieder Einzug in die sächsischen Unternehmen gehalten“, sagte Dresdens IHK-Präsident Günter Bruntsch am Montag.

Aktuelle Geschäftslage, Auftragseingänge, Investitionen, Exporte, Umsatz und Personalentwicklung würden in fast allen Branchen optimistischer beurteilt als noch zu Jahresbeginn. Die Industrie sei wieder zum Konjunkturmotor geworden, sagte er. Die Auftragsbücher hätten sich im ersten Halbjahr deutlich gefüllt. So sei in Betrieben ab 50 Mitarbeitern das Auftragsvolumen im ersten Halbjahr 2010 bezogen auf den gleichen Vorjahreszeitraum um insgesamt 39 Prozent gestiegen.

Der Anteil der Unternehmen, die mehr oder auf gleichem Niveau investieren wollen, liege bei 58 Prozent (Jahresbeginn: 50 Prozent). Vor allem bei der Industrie sei die Nachfrage der Beschäftigten gestiegen, bis Jahresende würden weitere Mitarbeiter eingestellt. Zahlen nannte Bruntsch nicht. Er widersprach aber der Auffassung, dass die Konjunktur vor allem auf den Schultern von Zeitarbeitern anzieht.

Bei aller Freude über den Aufschwung erinnerten die Kammern auch an Risikofaktoren wie die Entwicklung der Binnennachfrage, steigende Preise für Rohstoffe und Energie sowie die zunehmende Belastung der Verbraucher - etwa durch höhere Krankenkassenbeiträge. Eine Reihe von Unternehmen fürchte zudem die Einführung von Mindestlöhnen, hieß es. Die Firmen seien voller Engagement und Optimismus, würden aber in weiten Teilen noch nicht wieder das Auftrags- und Umsatzniveau der Jahre vor der Krise erreichen. Deshalb seien Rahmenbedingungen erforderlich, die die Wirtschaft fördern. Die Kammern warnten unter anderem vor einer steigenden Last an Steuern, Gebühren und anderen Abgaben.

Nach Angaben der IHK hatten sich an der Konjunkturumfrage 2300 Unternehmen aus Industrie, Baugewerbe, Handel, Dienstleistungen und Verkehr mit insgesamt rund 96 000 Beschäftigten beteiligt.

dpa

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