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Solarworld setzt auf Produktivitätssteigerung - Kritik an chinesischer Subventionspolitik

Solarworld setzt auf Produktivitätssteigerung - Kritik an chinesischer Subventionspolitik

Dem wachsenden Wettbewerbsdruck auf dem internationalen Markt will Solarworld-Chef Frank Asbeck mit höherer Produktivität begegnen. Vor allem im Kampf gegen Billigprodukte aus China komme es auf höhere Qualität an.

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Prüfstand auf dem Dach des SolarWorld-Forschungszentrums.

Quelle: dpa

Leipzig. "Unsere Produkte sind besser und im Preis wettbewerbsfähig", sagte Solarworld-Chef Frank Asbeck im Interview mit der Leipziger Volkszeitung. "Wir haben zwar wesentlich höhere Personalkosten als die Chinesen. Aber das macht unsere Produktivität wett. Oder anders gesagt: Ein Sachse in unserer Fertigung in Freiberg produziert so viel wie sechs Arbeiter in einer Fabrik in China. Das ist der Ansporn dafür, dass wir immer kostengünstiger und qualitativ hochwertiger produzieren müssen", betonte Asbeck.

Scharfe Kritik äußerte er an der Subventionspolitik Chinas. "Unsere chinesische Konkurrenz bekommt quasi das Geld umsonst und wir müssen es uns über den Kapitalmarkt beschaffen und Zinsen dafür bezahlen." Er plädiert dem Blatt zufolge dafür, dass "beispielsweise die KfW bei ihrer Kreditvergabe die Zinshöhe an den Produktionsstandort bindet". Das bedeut, wer in Europa produziert und damit Arbeitsplätze sichere und schaffe, "kann bei der Refinanzierung günstigere Konditionen bekommen. Das würde ein Stück weit Waffengleichheit schaffen und wäre kein Protektionismus", betonte Asbeck.

Zugleich wolle Solarworld die Auslandsaktivitäten stärken. "Wir sind auch in den USA der größte Hersteller von Solartechnologie und blicken zudem nach Asien", sagte der Manager. Das Unternehmen solle weiter wachsen. "Aber qualitativ", betonte Asbeck. "Wir werden sicher in zwei, drei Jahren die doppelte Kapazität fahren. Aber wir werden immer nur dann wieder eine neue Fabrik eröffnen, wenn damit auch ein Technologiefortschritt verbunden ist."

Thilo Boss

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