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Spatenstich für neues Porsche-Werk in Leipzig - Vorstandschef Müller kündigt Absatzrekord an

Spatenstich für neues Porsche-Werk in Leipzig - Vorstandschef Müller kündigt Absatzrekord an

Leipzig. Der Luxuswagenhersteller Porsche erweitert sein Leipziger Werk. Knapp zehn Jahres nach dem Produktionsstart an dem sächsischen Standort legt das Unternehmen noch einen Gang zu und investiert 500 Millionen Euro in die Erweiterung des Werkes.

Ab 2013 wird hier der kleine Geländewagen Cajun - die fünfte Baureihe der Sportwagenschmiede - produziert. „Damit schaffen wir 1000 Arbeitsplätze, die zukunftssicher sind“, sagte der Porsche-Vorstandschef Matthias Müller am Dienstag bei der Grundsteinlegung für die Werkserweiterung.

Bisher werden in Leipzig der sportliche Geländewagen Cayenne in dritter Generation und seit 2009 die Limousine Panamera montiert. Die Investitionen lagen bei 280 Millionen Euro. Mit dem jetzt entstehenden Karosseriebau und der Lackierung wird aus der Montagefabrik ein Vollwerk.

Bisher verließen laut Müller 350.000 Cayenne und 50.000 Panamera das Werk Leipzig. Derzeit sind dort 850 Menschen beschäftigt. Sie montieren täglich 420 Autos. Kunden müssten mitunter mehrere Monate auf ihr Auto warten, sagte Müller. Er kündigte für 2011 einen Absatzrekord an. Von Januar bis September verkaufte Porsche weltweit 90 972 Autos. Das waren 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Verkaufsschlager ist der Cayenne.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) betonte die Bedeutung des Automobilbaus für den Wirtschaftsstandort Sachsen. So habe sich im Windschatten der Autobranche eine außerordentlich leistungsstarke Logistik entwickelt. Die sächsische Staatsregierung werde auch weiterhin ihr möglichstes tun, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln.

Die Größe der bisherigen Fabrik in Leipzig wird durch den Ausbau fast verdoppelt, die Zahl der Arbeitskräfte fast verdreifacht. Eine 90 Hektar große Fläche östlich des bereits bestehenden Werksgeländes ist für die Erweiterung vorgesehen. Leipzig hatte sich bei der Standortentscheidung Anfang des Jahres gegen die Werke in Neckarsulm, Ingolstadt und Hannover durchgesetzt.

Neben Porsche produzieren in Sachsen auch Volkswagen und BMW. Auch BMW setzt auf seinen sächsischen Standort und erweitert gerade sein Werk für den Bau seiner Elektromodelle.

nöß / dpa

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