Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Spatenstich für neues Telekom-Center – 400 Jobs werden nach Leipzig verlagert

Spatenstich für neues Telekom-Center – 400 Jobs werden nach Leipzig verlagert

Im Juli nächsten Jahres soll das neue Telekom-Service-Center unweit des Leipziger Hauptbahnhofes fertig sein. Am Mittwochmittag haben Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Telekom AG, sowie Albert ten Brinke, Geschäftsführer des Investors, der holländischen Unternehmensgruppe Ten Brinke, mit dem offiziellen Spatenstich den Startschuss für den Bau an der Brandenburger Straße gegeben.

Leipzig. Erst Ende April hatten Stadt und Telekom den Ansiedlungserfolg auf dem Gelände des ehemaligen Freiladebahnhofs Ost/Milchstraße verkündet. „Das neue Bürogebäude wertet den Bereich östlich des Hauptbahnhofs auf“, freute sich Jung. Das sei ein wichtiges Signal für die weitere Strukturentwicklung des Gebietes.

900 Mitarbeiter sollen in Zukunft in dem Gebäude neben dem Baufachmarkt Obi beschäftigt werden, 400 neue Jobs entstehen. 140 Beschäftigte kommen aus Gera, 250 aus Halle. Die Call-Center in diesen beiden Städten werden geschlossen. In Leipzig sind 500 Angestellte der Telekom betroffen, die von verschiedenen Standorten aus in die neue, viergeschossige Zentrale mit Arbeitsflächen von insgesamt rund 8600 Quadratmetern umziehen. Die Mitarbeiter des Call-Centers kümmern sich künftig im Mehrschichtsystem um Kundenanfragen. Außerdem soll es in Leipzig mehr als 70 Ausbildungsplätze, etwa 100 Teilzeitstellen und fast 60 Arbeitsplätze für Schwerbehinderte geben.

Laut Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht (CDU) hatte die Stadt dem Unternehmen fünf Standorte angeboten und sich im Wettbewerb mit anderen Kommunen durchgesetzt. Ein Telekom-Sprecher sagte, die Entscheidung für die Immobilie an der Brandenburger Straße sei getroffen worden, weil sie sehr verkehrsgünstig liege.

„Leipzig ist für die Deutsche Telekom ein wichtiger Standort“, erklärte Obermann am beim offiziellen Spatenstich am Mittwoch. Das Unternehmen investiere 21,5 Millionen Euro – auch in die Arbeitsplatzgestaltung. „Wir brauchen motivierte Mitarbeiter, die sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen“, so Obermann weiter. Außerdem hob er die besondere Unterstützung seitens der Stadt hervor. Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Bauherr und Investor sowie der Deutschen Telekom sei bislang hervorragend gewesen.

Mit dem Votum für die neue Zentrale hatte die Telekom damit eine frühere Entscheidung teilweise revidiert. Ende 2008 war beschlossen worden, die Call-Center in Leipzig, Halle und Gera dicht zu machen und sie nach Schkeuditz zu verlagern. Dort wurde aber keine passende Immobilie gefunden. Das Unternehmen hatte damals angekündigt, die Zahl der Call-Center von 63 auf 33 zu verringern.

Der Konzern ist in Leipzig in der Querstraße, in der Prager Straße und in Holzhausen vertreten und hat hier rund 800 Beschäftigte. Außerdem unterhält die Telekom eine Fachhochschule.

stb, Ulrich milde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr