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Sportwagenbauer Gumpert aus Altenburg präsentiert neues Modell "Tornante"

Sportwagenbauer Gumpert aus Altenburg präsentiert neues Modell "Tornante"

Nach der Krise im vergangenen Sommer hat sich die Gumpert Sportwagenmanufaktur in Altenburg wieder aufgerappelt und stellt an diesem Dienstag in Genf ein neues Modell vor: den 700 PS starken „Tornante".

Altenburg. Er soll komfortabler werden als das Schwestermodell Apollo, mehr als 400.000 Euro in der Basisversion kosten und ab dem nächsten Jahr in Handarbeit gebaut werden. „Wir sind so weit, dass wir 2012 voll in Produktion gehen können", sagte Geschäftsführer Roland Gumpert.

Das zweite Modell soll auch neue Jobs schaffen. Derzeit beschäftige die Manufaktur 40 Mitarbeiter, künftig sollen es mehr als 50 sein. „Mit einem Modell allein, kann man nicht überleben", betonte Gumpert. Daher sei mit den Mailänder Designern von Touring Superleggera das neue zweisitzige Coupé mit Chrom-Molybdän-Stahlrahmen und V8-Biturbomotor entwickelt worden.

„Tornante" ist der italienische Begriff für Spitzkehre und vorerst nur ein Arbeitstitel, erklärte Gumpert. „Ich denke, der Name wird sich noch ändern." Angedacht ist, das Modell auch als Hybridauto und mit Vierradantrieb anzubieten, wenn es die Nachfrage erlaubt. Und Gumpert denkt schon weiter. So sei ein drittes Projekt geplant: Ein größerer Wagen für vier Insassen. Der sei schon in der Entwicklung.

Noch im Sommer 2010 steckte die Sportwagenmanufaktur in argen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Trotz Aufträgen in Millionenhöhe, bekam sie laut Gumpert von den Banken kein Geld, um Material zu kaufen; auch das Land lehnte eine Bürgschaft ab. Erledigt wurden nur noch Servicearbeiten, Mitarbeiter wurden entlassen. Doch mit dem Einstieg eines asiatischen Investors konnte der Fortbestand der Kleinserien-Fertigung gesichert werden. „Wir sind ausgelastet bis zum Jahresende", sagte Gumpert, der einst Entwicklungsingenieur bei Audi war und sich mit seinem eigenen Sportwagen einen Jungentraum erfüllt hat. „Allein bis Mai wollen wir sechs Autos ausgeliefert haben."

Hauptabsatzmärkte sind Asien und Europa. Weiteren Schub erhoffe er sich von dem neuen Modell ab 2012, erklärte der Firmenchef. „Ich denke schon, dass wir neben dem Apollo eine Serie aufbauen können von mindestens 30 Autos im Jahr." Zunächst gelte es aber abzuwarten, wie der „Tornante" made in Altenburg bei den gut betuchten Fans PS-starker Sportwagen ankomme.

dpa

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