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Spreadshirt schließt Leipziger Produktion mit 26 Mitarbeitern

Verlagerung ins Ausland Spreadshirt schließt Leipziger Produktion mit 26 Mitarbeitern

Die T-Shirt-Druckerei Spreadshirt hat am Donnerstag ihre Produktion in Leipzig eingestellt. 26 Mitarbeiter wurden mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Der Großteil des Leipziger Unternehmens mit insgesamt 250 Mitarbeitern soll aber erhalten bleiben.

Blick in die Produktionshalle der Firma Spreadshirt in Leipzig-Plagwitz.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Die T-Shirt-Druckerei Spreadshirt hat am Donnerstag ihre Produktion in Leipzig eingestellt und 26 Mitarbeiter entlassen. „Der andere Teil des Leipziger Unternehmens mit insgesamt 250 Mitarbeitern bleibt erhalten“, bestätigte Sprecherin Anja Greulich. In Leipzig seien nur zehn Prozent der europaweiten Produktion getragen worden. „Der Standort ist zu klein und konnte aus operativen sowie wirtschaftlichen Gründen nicht ausgebaut werden.“ Diese Aufgabe werde nun vollständig durch die beiden Standorte in Polen und Tschechien übernommen.

Die Entlassenen - davon 16 Vollzeitbeschäftigte - wurden mit sofortiger Wirkung beurlaubt und hatten das Gebäude den Angaben zufolge bereits verlassen. Nun werde mit dem Betriebsrat verhandelt, hieß es von Unternehmensseite. Die Geschäftsführung habe den Mitarbeitern die Entlassungen persönlich und mit Bedauern mitgeteilt. Die Entscheidung sei nach LVZ-Informationen im Rahmen einer großen Mitarbeiterversammlung am Vormittag verkündet worden.

Das Werk im tschechischen Krupka, in das nun Teile der Produktion verlagert werden, war von dem Leipziger Unternehmen erst im vergangenen November eröffnet worden. „Mit dieser auch für uns schwierigen Entscheidung tragen wir dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit von Spreadshirt zukunftsweisend zu sichern, die Weichen für ein weiteres Wachstum zu stellen und damit bestehende Arbeitsplätze in Deutschland dauerhaft zu erhalten sowie neue zu schaffen“, erklärte Tobias Schaugg, kaufmännischer Leiter von Spreadshirt und Geschäftsführer der Spreadshirt Manufacturing Deutschland GmbH. Eine Erhöhung der wirtschaftlichen Kapazitäten in Leipzig verbiete sich aus wirtschaftlichen Überlegungen.

LVZ

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