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Stadtwerke Halle und Verbundnetz Gas modernisieren Kraftwerk in Trotha

Stadtwerke Halle und Verbundnetz Gas modernisieren Kraftwerk in Trotha

Für die Strom- und Wärmeversorgung in Halle wird das Kraftwerk in Trotha für rund 23,5 Millionen Euro wieder flott gemacht. Nach einer Testphase im November soll die Anlage zum 1. April 2012 vollständig in Betrieb genommen werden.

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Für die Strom- und Wärmeversorgung in Halle wird das Kraftwerk in Trotha für rund 23,5 Millionen Euro wieder flott gemacht.

Quelle: André Kempner

Halle. „Wir sind in der heißen Phase, das Kraftwerk zu ertüchtigen“, sagte der Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH, Matthias Krause, am Dienstag.

Dies sei zugleich ein wichtiger Schritt, damit Halle wie geplant von 2012 an mit Energie ohne Kernkraft auskomme. Der erzeugte Strom soll nicht nur in der Stadt Halle sondern auch bundesweit verkauft werden. Die Wärme werde über die Energieversorgung Halle GmbH (EVH/Halle) in das Fernwärmenetz der Stadt geleitet.

Die Modernisierung des Kraftwerkes Halle-Trotha gehört den Angaben zufolge zu den großen Investitionsvorhaben des Stadtwerkekonzerns. Herzstück der Kraft-Wärme-Anlage ist eine 14 Millionen Euro teure Gasturbine. Das 50 Tonnen schwere Teil wurde in den USA gekauft und per Schiff im benachbarten Binnenhafen in Halle-Trotha Ende Juni angeliefert. Die Montage der Gasturbine sei Millimeterarbeit und logistisch sehr aufwendig, sagte Projektleiter Wolfgang Jungsch.

Am Kraftwerk sind je zur Hälfte die Stadtwerke und der Leipziger Gasversorger VNG beteiligt. Es war veraltet und nur noch teilweise in Betrieb. Das modernisierte Kraftwerk könne dann ab dem nächsten Jahr ein Drittel die Stadt mit Strom und ein Viertel mit Wärme versorgen, sagte Krause. Die Stadtwerke haben noch ein weiteres Kraftwerk in Halle, von dem die restliche Energie kommt.

Hintergrund der Modernisierung des Kraftwerkes im Stadtteil Trotha ist ein zwischen der Stadt, den Stadtwerken und der Energieversorgung Halle GmbH geschlossener „Energiepakt für Halle“. Dieser sieht vor, vom kommenden Mai an die gesamte in der Stadt Halle benötigte Strommenge umweltschonend zu erzeugen. Bisher musste Strom aus Atomkraft zugekauft werden.

Die Stadtwerke wollen nach eigenen Angaben künftig auch zwei Wasserkraftwerke betreiben, um die Saale als Energieträger zu nutzen. Der Konzern mit rund 2700 Mitarbeitern hat 2010 einen Umsatz von 554,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Stadtwerke sind nach eigenen Angaben das größte kommunale Versorgungsunternehmen in Sachsen-Anhalt.

Petra Buch, dpa

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