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Stadtwerke Leipzig: Geschäftsführer Prauße wechselt nach Greifswald

Stadtwerke Leipzig: Geschäftsführer Prauße wechselt nach Greifswald

Er war als Letzter gekommen und geht nun als Erster von Bord: Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Prauße verlässt nach monatelangem Führungsstreit vorzeitig den Energieversorger (1650 Mitarbeiter, Konzernergebnis 2012: 85,2 Millionen Euro).

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Stadtwerkechef Thomas Prauße verlässt Leipzig

Quelle: André Kempner

Der 52-jährige Manager wechselt an die Ostseeküste und wird Geschäftsführer der Stadtwerke Greifswald.

"Mit Thomas Prauße haben wir uns für einen ausgewiesenen Energieexperten mit hohem Branchen-Renommee entschieden", erklärte gestern der Aufsichtsratsvorsitzende, Greifswalds Oberbürgermeister Arthur König (CDU). Die Stadtwerke - eine 100-prozentige Tochter der Hansestadt - sind der örtliche Energie-, Fernwärme- und Wasserversorger. Sie stellen auch den öffentlichen Personennahverkehr in der 60 000-Einwohner-Stadt und betreiben ein Freizeitbad. Das Unternehmen beschäftigt 289 Mitarbeiter, erwirtschaftete 2012 einen Gewinn von 4,5 Millionen Euro.

Prauße tritt am Bodden die Nachfolge von André Dreißen (42) an, der den Kommunalkonzern Anfang 2014 verlassen wird. Der Vertrag des Leipziger Stadtwerke-Chefs läuft zwar noch bis Ende August 2014. Dem Vernehmen nach will er jedoch schon zum 1. Januar nach Greifswald wechseln und das Kapitel Leipzig schnell abschließen. Die Greifswalder Stadtverwaltung zitierte ihn gestern mit den Worten, nach seiner einstimmigen Wahl durch den Aufsichtsrat gelte es nun als nächstes, "die Modalitäten mit meinem bisherigen Arbeitgeber, den Stadtwerken Leipzig, einvernehmlich zu klären". Prauße war gestern nicht zu erreichen. Er hatte sich wegen einer Zahnoperation krank gemeldet.

Der Manager war im September 2009 zu den Stadtwerken gekommen und fungierte als Vorsitzender der zweiköpfigen Geschäftsführung. Er genießt einen exzellenten Ruf als Vertriebschef, fand aber unter den Arbeitnehmervertretern nur wenig Rückhalt. Seit längerer Zeit kriselte es an der Firmenspitze in der Zentrale in der Eutritzscher Straße. Das Verhältnis zwischen ihm und dem kaufmännischen Geschäftsführer Raimund Otto (48) gilt als zerrüttet. Der Aufsichtsrat befürchtete eine "Lähmung des Unternehmens auf allen Führungsebenen" und zog im August die Reißleine. Wie berichtet, wurde eine Verlängerung der Verträge mit beiden Managern abgelehnt. Otto, der 2005 zu den Stadtwerken kam, kann demnach noch bis Ende März 2015 auf seinem Posten bleiben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.10.2013

Klaus Staeubert

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