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Stadtwerke Leipzig: Prauße als Geschäftsführer abberufen – Suche nach Ersatz läuft

Stadtwerke Leipzig: Prauße als Geschäftsführer abberufen – Suche nach Ersatz läuft

Nach einem monatelangen Führungsstreit ist Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Prauße am Donnerstag von seinen Aufgaben als Geschäftsführer des Unternehmens entbunden worden.

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Thomas Prauße ist mit sofortiger Wirkung als Stadtwerke-Geschäftsführer abberufen worden.

Quelle: André Kempner

Leipzig. „Die Gesellschafterversammlung hat auf Empfehlung des Aufsichtsrates beschlossen, Herrn Prauße mit sofortiger Wirkung abzuberufen“, hieß es in einer Mitteilung. Im Oktober wurde bekannt, dass der 52-Jährige nach Querelen zu den Stadtwerken Greifswald wechselt.

Damit beendet Prauße „alle Tätigkeiten, die er für die Stadtwerke Leipzig ausgeübt hat“. Bereits im August wurde öffentlich, dass der Personalausschuss des Stadtwerke-Aufsichtsrats mehrheitlich die Empfehlung abgegeben hatte, die Verträge der beiden Geschäftsführer Thomas Prauße und Raimund Otto nicht zu verlängern.

Begründet wurde der bevorstehende Personalwechsel damit, dass die beiden Geschäftsführer in jüngster Zeit immer intensiver gegeneinander statt miteinander gearbeitet hätten. Es gehe darum zu verhindern, dass die Geschäfte der Stadtwerke unter diesen Streitigkeiten litten. „Sie haben mehr Kraft darauf verwendet, beim anderen Fehler zu suchen, als vernünftig zusammenzuarbeiten“, sagte ein Mitglied des Personalausschusses damals. Das Verhalten sei unprofessionell. Weiter hieß es, dass der Konflikt bei einer Aufsichtsratssitzung im Juni deutlich zutage getreten sei. Damals hätten sich Prauße und Otto ein heftiges Wortgefecht geliefert.

Nun wird nach einem Ersatz gesucht, erste Gespräche sollen schon geführt worden sein. „Anfang Dezember wird ein neuer Geschäftsführer berufen, der die Geschäftsführung zunächst übergangsweise vervollständigen wird“, teilte Frank Viereckl, Sprecher der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) mit. Die Stadtwerke gehören zu einhundert Prozent zur LVV. Mit einer langfristigen Lösung für die beiden vakanten Chefposten sei erst in einigen Monaten zu rechnen. Eventuell will die LVV auch warten, bis ein Nachfolger für den ihren Geschäftsführer Josef Rahmen gefunden ist, der im März 2014 aus dem Amt scheidet.

Die LVV leitet als Managementholding die Energie-, Wasser- und Abwasserversorgung der Stadt und ist steuernd für den Nahverkehr zuständig. Die Stadt Leipzig ist einhundertprozentige Gesellschafterin der LVV.

Reik Anton

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