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Stadtwerke Leipzig investieren sechs Millionen Euro zur Sicherung der Fernwärme

Stadtwerke Leipzig investieren sechs Millionen Euro zur Sicherung der Fernwärme

Die Stadtwerke Leipzig (SWL) nehmen derzeit zwei Projekte in Angriff, um die Versorgung mit Fernwärme in den kommenden Jahren weiter zu sichern. Im Nordosten der Stadt wird eine Wärmeerzeugungsanlage errichtet und in der Arno-Nitzsche-Straße entsteht ein Wärmespeicher.

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Das Heizwerk in Leipzig-Heiterblick kann mit dem neuen Heißwassererzeuger zusätzliche Heizkapazität für die Stadt bereitstellen.

Quelle: Stadtwerke Leipzig

Leipzig. Etwa sechs Millionen Euro werden dafür insgesamt investiert, erklärte das Unternehmen.

Am Mittwoch wurde per Schwerlasttransport ein neuer Heißwassererzeuger in das Heizwerk in der Heiterblickstraße geliefert. Die Wärmeerzeugungsanlage für den Leipziger Nordosten kostete rund 2,5 Millionen Euro. „Damit kann die Anlage vor allem bei niedrigen Außentemperaturen im Winter zusätzliche Heizkapazität bereitstellen und im Notfall rund 7000 Wohnungen mit Wärme versorgen“, erklärt Raimund Otto, Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke.

Auch im Leipziger Süden investiert das kommunale Unternehmen: Eine Wärmespeicheranlage entsteht in der Arno-Nitzsche-Straße und soll bereits ab Oktober in Betrieb gehen. Der Speicher ist an das Heißwasserverbundnetz angeschlossen und verzögert beim Ausfall einer Heizanlage das Auskühlen des Fernwärmesystems um bis zu sieben Stunden, so die SWL. „Der Speicher ergänzt in den vier Kältemonaten unser Besicherungskonzept“, sagt Otto. Mit dem Bau dieser Anlage werde in eine Zukunftstechnologie investiert. Die Kosten betragen rund 3,5 Millionen Euro.

Bereits im August 2013 hatten die Stadtwerke den Liefervertrag mit dem Kraftwerk in Lippendorf neu vereinbart. Rund die Hälfte der Leipziger Fernwärme kommt inzwischen von dort. Die verhandelten finanziellen Konditionen seien ähnlich geblieben, jedoch wurde die Sicherheit erhöht. „Bei technischen Anlagen können Störungen nie ausgeschlossen werden. Der neue Vertrag erlaubt uns, bei Außentemperaturen von weniger als Minus vier Grad Celsius die Wärmelieferung aus zwei Blöcken statt nur einem zu bestellen“, erklärt SWL-Geschäftsführer Otto.

agri

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