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Stadtwerke Leipzig suchen neuen Geschäftsführer - Kundenbeirat für Prauße

Stadtwerke Leipzig suchen neuen Geschäftsführer - Kundenbeirat für Prauße

Der Kundenbeirat der Stadtwerke Leipzig hat Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) um Auskunft gebeten, wie es personell in der Unternehmensleitung weitergehen soll.

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Thomas Prauße

Quelle: André Kempner

Leipzig. Nach Presseberichten, dass der Vertrag mit Geschäftsführer Raimund Otto wohl nicht verlängert wird und zudem noch offen ist, ob der andere Geschäftsführer Thomas Prauße weitermachen darf, habe es viele besorgte Anfragen von Leipzigern an den Kundenbeirat gegeben.

"Leider waren wir dazu nicht auskunftsfähig", erklärte Klaus Lindner, Vorsitzender des zwölfköpfigen Gremiums. In der gestrigen Beiratssitzung sei daher ein Brief an Jung und die Führung des Stadtkonzerns LVV verfasst worden.

In dem Schreiben, das der LVZ vorliegt, stärkt das Anfang 2012 ins Leben gerufene Gremium allein Geschäftsführer Prauße den Rücken. Der Kundenbeirat habe den 52-Jährigen als "äußerst kompetenten Energiewirtschaftler" kennengelernt. Der aus Brandenburg stammende Manager habe die Strategie sowie aktuelle Aufgaben und auch damit einhergehende Probleme der Stadtwerke im Beirat stets "mit offenen Worten" erläutert.

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Raimund Otto

Quelle: André Kempner

Hingegen habe sich Otto nicht einmal bei den Kunden-Vertretern blicken lassen, kritisierte Linder. Der promovierte Gohliser war selbst jahrzehntelang im Energiesektor tätig, lebt heute im Ruhestand. Auch das Rekordergebnis der Stadtwerke im letzten Jahr (fast 75 Millionen Euro Gewinn) sei wesentlich Prauße als Vorsitzendem der Geschäftsleitung zuzuschreiben, meinte Lindner.

Jung hatte bei der Bilanzpressekonferenz des Leipziger Stadtkonzerns am 10. Juli mitgeteilt, dass er sich nun "extern auf die Suche nach einem LVV-Geschäftsführer mit großer energiewirtschaftlicher Erfahrung" begeben wolle. Zuvor galt Prauße als einer der Favoriten für die Nachfolge von Konzernlenker Josef Rahmen - dieser geht am 31. März 2014 in den Ruhestand.

Nach Rahmens Ausscheiden soll die Macht der Holding durch eine vergrößerte Geschäftsführung gestärkt werden. Hingegen verbleibt bei den drei großen Tochterunternehmen - Stadtwerke, Wasserwerke und Verkehrsbetriebe - nur je ein Geschäftsführer, teils noch der Arbeitsdirektor.

Warum Jung beim LVV-Spitzenjob Abstand von Prauße nahm, hat er bislang nicht öffentlich erläutert. Deshalb wird vermutet, ein Dauerkonflikt zwischen Otto und Prauße sei der Grund hierfür. Mit einer Entscheidung zu Praußes Zukunft wird frühestens am 21. August gerechnet. Dann tagt wieder der Stadtwerke-Personalausschuss.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.07.2013

Jens Rometsch

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