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Statistik: Sachsen arbeiten länger als Kollegen im Westen

54 Stunden Statistik: Sachsen arbeiten länger als Kollegen im Westen

Die Arbeitnehmer in Ostdeutschland arbeiten laut Landesamt für Statistik insgesamt länger als ihre Kollegen im Westen. Sachsen liegt um 54 Stunden über dem bundesweiten Mittelweit. Dieser lag bei 1364 Stunden pro Jahr.

Arbeitszeiterfassung mit der Stechuhr. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Kamenz - . Die Arbeitnehmer in Ostdeutschland arbeiten insgesamt länger als ihre Kollegen im Westen. Nach einer am Donnerstag vom Statistischen Landesamt in Kamenz veröffentlichten Übersicht rangierte 2016 Thüringen beim durchschnittlichen Arbeitspensum pro Kopf mit 1440 Stunden pro Jahr vor Sachsen-Anhalt (1423), Mecklenburg- Vorpommern (1419) und Sachsen (1418).

Der Freistaat liegt damit um 54 Stunden über dem bundesweiten Mittelweit. Dieser lag bei 1364 Stunden jährlich, in den alten Ländern ohne Berlin waren es 1352. In Sachsen war 2016 das Baugewerbe mit 1.640 Stunden die Branche mit der längsten Pro-Kopf-Arbeitszeit.

Der Grund für die Unterschiede zum Westen liegt vor allem in der im Osten üblichen 40-Stunden- Arbeitswoche und dem hohen Anteil von berufstätigen Frauen, hieß es. Auch die Ausfallzeiten durch Krankheit fließen in die Statistik ein.

Von LVZ

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