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Streik ab Montag auch in Leipzig: Verdi startet Angriff auf Amazon-Weihnachtsgeschäft

Streik ab Montag auch in Leipzig: Verdi startet Angriff auf Amazon-Weihnachtsgeschäft

Pünktlich zum Start der umsatzstärksten Woche bei Amazon bläst die Gewerkschaft Verdi wieder zum Ausstand: Ab Montag, 5.30 Uhr, wird gestreikt - und erstmals nicht nur in Leipzig und Bad Hersfeld (Hessen), sondern auch in Graben bei Augsburg.

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Am Haupteingang wünscht Amazon seinen Mitarbeitern per Plakat frohe Weihnachten.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Das kündigte die Gewerkschaft am Sonntag an. "Das arrogante Auftreten der Amazon-Geschäftsführung und die rigorose Ablehnung der Tarifverhandlungen treibt die Beschäftigten auch im Weihnachtsgeschäft auf die Straße", sagte Jörg Lauenroth-Mago von Verdi in Leipzig.

Nach drei Wochen Ruhe macht die Gewerkschaft damit ihre Drohung wahr, gezielt das Weihnachtsgeschäft stören zu wollen. Erst am Freitag hatte Leipzigs Amazon-Standortleiter Dietmar Jüngling erklärt, in dieser Woche mit der umsatzstärksten des Jahres zu rechnen. Befürchtungen, die Streiks könnten das Weihnachtsgeschäft vermasseln, hatte er vorsorglich zurückgewiesen. "Wir sind zuversichtlich, dass alle Pakete pünktlich rausgehen."

Wie lange der Ausstand dieses Mal geht, ließ Verdi offen. "Das werden wir im Laufe des Tages entscheiden", sagte Lauenroth-Mago. Bisher war in Leipzig und Bad Hersfeld meist nur einen Tag gestreikt, der Ausstand aber auch schon auf bis zu drei Tage am Stück ausgedehnt worden.

An beiden Standorten ist es seit Mai bereits acht Mal zu Arbeitsniederlegungen gekommen. Erstmals dabei ist heute das Versandzentrum in Graben bei Augsburg. Dadurch will Verdi es dem Versandriesen erschweren, Bestellungen auf nicht bestreikte Versandzentren umzuleiten.

Mit den Kampfmaßnahmen will Verdi einen Tarifvertrag durchsetzen. Amazon lehnt das ab und will darüber mit der Gewerkschaft auch nicht verhandeln.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.12.2013

Frank Johannsen

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