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Strom-Streit: Versorger MK-Energy erzielt vor Gericht Teilerfolg gegen Netz Leipzig GmbH

Strom-Streit: Versorger MK-Energy erzielt vor Gericht Teilerfolg gegen Netz Leipzig GmbH

Der Stromversorger MK-Energy kann weiterhin seine 5300 Kunden in Leipzig mit Strom versorgen. Das Landgericht Leipzig erließ am Dienstag eine einstweilige Verfügung gegen die Netz Leipzig GmbH.

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Der Stromversorger MK-Energy kann weiterhin seine 5300 Kunden in Leipzig mit Strom versorgen. (Archiv)

Quelle: dpa

Leipzig. Demnach muss der lokale Netzbetreiber dem externen Energielieferanten aus Hamburg die Nutzung des Stromnetzes erlauben. Anfang des Monats hatte Netz Leipzig den Vertrag mit MK-Energy gekündigt, weil die Firma ihren Zahlungen nicht nachgekommen sein sollte.

„Die Kündigung der Verträge durch die Netz Leipzig GmbH war nichts anderes als ein plumper Versuch, unsere Arbeit zu behindern“, kommentierte Martin Kristek, Geschäftsführer der MK-Group, das Gerichtsurteil. Alle Kunden der Firma in und um Leipzig seien zu jeder Zeit mit Ökostrom der Norddeutschen versorgt worden. Die Verbraucher hätten sich „zu keinem Zeitpunkt in der Grundversorgung befunden“.

Für die Hamburger ist der Streit mit Leipzig Netz, einer Tochterfirma der Stadtwerke Leipzig Gruppe, noch nicht vom Tisch. „In den kommenden Tagen werden wir entscheiden, ob und in welchem Umfang wir die Netz Leipzig GmbH auf Schadenersatz verklagen“, hieß es in einer Mitteilung.

Unterdessen teilte der Leipziger Netzanbieter mit, dass er gemäß des Urteils nicht mehr behaupten werde, dass der Vertrag mit MK-Energy wirksam gekündigt worden sei. Zudem wies Jan Fuhrberg-Baumann, Geschäftsführer der Netz Leipzig, die Behauptung Kristeks zurück. „Die erhobenen Vorwürfe gegen uns sind absurd.“ Fuhrberg-Baumann bekräftigte, dass MK-Energy seinen Zahlungsverpflichtungen in der Vergangenheit „nicht ordnungsgemäß“ nachgekommen sei. Auch für die Leipziger ist die Auseinandersetzung noch nicht beendet. Man wolle nun Einspruch gegen die einstweilige Verfügung einlegen.

Reik Anton

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